Abbrennen

Mit Abbrennen ist das Auskochen von Stärke auf dem Herd gemeint. Die Zubereitungsart ist zur Herstellung von Brandteig erforderlich.

So entsteht Brandteig

Der Teig mit der besonderen Herstellungsart ist aus der französischen Küche bekannt und die Basis für Windbeutel oder Eclairs. Brandteig ist sehr empfindlich, daher darf die Ofentür die ersten 15 min nicht geöffnet werden. Durch den Abbrennvorgang wird viel Luft im Teig eingeschlossen. Infolgedessen kann er beim Backen stark aufgehen. Durch die Kruste kann keine Luft entweichen und im Inneren entstehen Hohlräume, während das Äußere knusprig wird.

So wird Brandteig hergestellt

Wasser wird mit etwas Salz und Butter unter Rühren aufgekocht. Nun wird der Herd ausgeschaltet und das gesiebte Mehl nach und nach untergerührt. Unter ständigem Rühren gart der Teig so lange weiter, bis sich ein Kloß und auf dem Topfboden eine weiße Schicht gebildet haben. Jetzt nimmt man den Teig aus dem Topf und verarbeitet ihn nach Rezept weiter. Anschließend spritzt man den Teig mit dem Spritzbeutel in beliebiger Form aufs Backblech und backt ihn nach Anweisung.

Windbeutel müssen direkt nach dem Backen aufgeschnitten werden. Gefüllt wird erst nach dem Abkühlen. Brandteiggebäck kann man mit Sahne oder pikanter Käsecreme füllen. Beide Varianten sind beliebte Zutaten für kalte Platten.

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