Alles Getreide: Quinoa, Grieß, Hirse, Rollgerste & Co.

23.02.2013 von | 0 Kommentare

Kartoffeln, Nudeln und Reis esse ich zwar gerne, auf Dauer wurden mir die klassischen Beilagen jedoch zu langweilig. Auf der Suche nach neuen Ideen für die Küche entdeckte ich einige Zubereitungsarten von Getreide und getreideähnlichen Pflanzen, die bei uns noch relativ wenig verbreitet sind oder in Vergessenheit geraten sind.

Quinoa als Alternative zu Reis und CoQuinoa ist reich an wertvollem Eiweiß. (Foto by: © kuntabunt / fotolia.com)

Quinoa und Amarant: Eiweißreiche Körner aus den Anden

Lange waren sie bei uns unbekannt, aber seit einiger Zeit werden Quinoa und Amarant auch in Europa immer beliebter. Schon die Inka schätzten die getreideähnlichen Körner aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes.

Quinoa sollte vor der Zubereitung unter fließendem Wasser abgespült werden, um die Bitterstoffe zu entfernen. Anschließend können beide Sorten ähnlich wie Reis gekocht werden.

Auch in ihrer Verwendung ähneln sie dem Reis. So passen sie gut zu Gemüsepfannen, schmecken aber auch als Salat. Außerdem werden sie gerne in Müsli gemischt oder zu Gebäck verarbeitet. Das Gute daran für alle Menschen, die unter Zöliakie leiden: Quinoa und Amarant sind glutenfrei.

Grieß und Graupen: Getreide mal anders

Grieß und Graupen, auch bekannt unter dem Namen Rollgerste, sind beides Getreideprodukte. Grieß wird aus gemahlenem Getreide hergestellt, meist Weizen, es gibt aber auch Grieß aus Dinkel, Hafer oder Mais.

Bekannt ist vor allem der Weichweizengrieß, den nicht nur Kinder als süßen Grießbrei aus Milch mit Zimt und Zucker schätzen.

Er eignet sich aber auch als herzhafte Beilage, etwa in Form von Grießnockerl als Suppeneinlage oder als Grießknödel als Beilage zu Braten.

Graupen sind geschälte und rund geschliffene Getreidekörner, Gerste oder Weizen, die wie Reis gekocht und verwendet werden können. Sehr gut passen sie auch als Einlage zu Suppen oder Eintöpfen.

Hirse: In Vergessenheit geratenes Getreide

Bis zum Mittelalter war Hirse bei uns ein wichtiges Grundnahrungsmittel, verlor aber nach und nach gegenüber Kartoffeln, Mais und später Reis seine Bedeutung. Sehr schade, wie ich finde, denn Hirse ist reich an Mineralstoffen, schmeckt leicht nussig und wird einfach nur in Wasser gekocht.

Sie passt gut als Beilage zu Gemüsegerichten, als Salat oder als Grundlage für Aufläufe. Süßer Hirsebrei ist außerdem ein schön wärmendes Frühstück für kalte Wintertage und damit eine gute Alternative zu Müsli und Marmeladenbrot.


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