Der gelingsichere Apfelkuchen

Ein Apfelkuchen ist der absolute Kuchenliebling, mit vielen Zubereitungsvarianten. Wohlschmeckend und schnell zubereitet gehört er in jede Rezeptsammlung. Klassisch auf dem Blech oder als Tarte in einer runden Form umschmeichelt der Apfelkuchen unsere Geschmacksknospen.

Der gelingsichere ApfelkuchenEin köstlicher Apfelkuchen ist in wenigen Schritten zubereitet und schmeckt. (Foto by: Viktor Pravdica / fotolia.com)

Apfelkuchen, mit vielen Varianten

Schon der Geruch eines gerade dem Rohr entnommenen Apfelkuchens ist purer Genuss. Dieser Kuchen zeigt viele Gesichter und hat ein großes Potential an Zubereitungsarten. Er ist der Kuchen für alle Fälle und es gibt kaum jemanden, der ihn nicht mag. Feinschmecker haben meist mehrere Rezepte, die sie ganz nach Gusto einsetzen. Und es gibt in der heimischen Küche mindestens ein wohlbehütetes Geheimrezept für diesen Kuchenliebling. Er ist sowohl ein ideales Dessert als auch ein Star unter den traditionellen Sonntagskuchen. Apfelkuchen verführt mit zartem Duft und vielversprechender Erscheinung. Ganz klassisch kommt er vom Blech oder aus der Rundform. Als französische Tarte wird er in speziellen Formen gebacken. Zu den besonders wohlschmeckenden Varianten des Kuchens zählen Apfelstrudel, Gratin und Apfelschmarren.

Die richtige Apfelsorte

Welche Äpfel eignen sich zum Backen? Ganz vorn auf der Liste der geeigneten Apfelsorten steht der leicht säuerliche Boskop. Gravensteiner, Renetten und Cox Orange haben ebenfalls etwas Säure und entfalten ihre Aromen während des Backens perfekt. Mit einem kleinen Trick werden süßere Sorten zu besten Backkandidaten. Einige Tropfen Zitronen- oder Limettensaft sorgen für den Säurekick und schützen die Äpfel nach dem Schälen vor unliebsamer Bräune. Die Äpfel werden geschält und je nach Rezept halbiert, geviertelt, in Schnitze geteilt, gehobelt oder geraspelt. Es gibt eine Reihe von Rezepten, bei denen die Äpfel mit Zucker und Gewürzen als eine Art Kompott gekocht bzw. karamellisiert werden.

Welcher Teig ist der Richtige?

ApfelkuchenteigMit dem richtigen Teig gelingt der Apfelkuchen bestimmt. (Foto by: Brent Hofacker / fotolia.com)

Nahezu jeder Teig eignet sich zum Backen eines Apfelkuchens. Mürbeteig, Blätterteig, Rührteig und Strudelteig sind ebenso geeignet wie ein softer Germteig. Backanfänger wählen gern Rührteig, denn die Zubereitung ist einfach und gelingt immer. Noch einfacher wird es mit Blätter- und Strudelteig, den es als Fertigware im Handel gibt. Backprofis stellen sich bei der Zubereitung eines Apfelkuchens mit Germteig mutig der mehrstufigen Herausforderung. Belohnt wird diese Mühe dann mit einem unwiderstehlichen Apfelkuchen vom heißen Blech, der warm am besten schmeckt. Einige Apfelkuchenrezepte sehen einen Guss aus gesüßtem Obers, Ei, Topfen oder Schmand vor, der je nach Rezeptur aufgetragen wird. Geflochtene Teiggitter, Streusel oder luftige Baiserhauben schmücken den Lieblingskuchen zusätzlich.

In unserer Schritt für Schritt Anleitung zu einem köstlichen Apfelkuchen: Apfelkuchen Grundrezept

Die Kombination

Die Reihe der Geschmacksbegleiter ist riesig. Äpfel harmonieren mit Zimt, Vanille, Zitrus- und Butteraromen. Zahlreiche Rezepte schlagen Rosinen, Korinthen, Mandeln oder Haselnüsse als abwechslungsreiche Ergänzung vor. Ein Hauch von Rum oder Calvados verleiht dem Teig oder Apfelbelag eine feine Eleganz. Übrigens: Äpfel und Marillen sind ein tolles Geschmacksduo und eignen sich als fruchtiger Kombibelag. Die Favoriten für das perfekte Topping eines Apfelkuchens sind Schlagobers und Staubzucker. Ein weiteres Highlight im Sommer ist Apfelkuchen in Kombination mit einer Kugel Vanilleeis.

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