Artischocken - das Gemüse mit Vitaminbonus

Es gibt viele Gründe, häufiger Artischocke zu essen. Das Gemüse ist schmackhaft und sehr gesund. Artischocken schmecken intensiv süßlich, nussig oder zartbitter. Der essbare Anteil des Gemüses beträgt höchstens ein Drittel.

Gesunde ArtischockenDie Blätter der Artischocke sind reich an Mineralien, Vitaminen und Antioxidantien. (Foto by: Dani Vincek / fotolia.com)

Artischocken richtig zubereiten

Frische Artischocken dürfen nicht lange lagern, denn sie trocknen aus schmecken schnell streng. Frische Artischocken müssen leuchtend grün oder violett sein, ihre Blätter dürfen weder braune Flecke noch trockene Ränder haben. Artischocken lassen sich ganz einfach zubereiten. Die Blätter werden etwas aufgebogen und unter fließendem Wasser gewaschen. Der Stil wird anschließend über der Tischkante abgebrochen, dann lösen sich die Fasern aus dem Blütenboden. Nun wird der Knospenboden gerade geschnitten, dann kann man die Frucht auf dem Teller dekorativ anrichten.

Die Schnittstelle muss gleich mit Zitronensaft beträufelt werden oder man legt das Gemüse komplett in Zitronenwasser. Große Früchte kochen etwa dreißig Minuten, kleinere Artischocken kann man auch in der Pfanne braten, frittieren oder im Ofen zubereiten. Beim Kochen sollten Artischocken mit einem Teller beschwert werden, damit sie nicht nach oben schwimmen und sich verfärben. Artischocken kann man mit Zwiebeln oder Würzmassen nach Belieben füllen. Gefüllte Artischocken backen je nach Größe eine bis zwei Stunden bei 180° im Ofen.

Welche Beilage passt zur Artischocke?

Dips zu Artischocken können ruhig herzhaft sein. Paprika-Bohnen-Dip, Pesto-Baguette, Meerrettich-Dip oder Topfen-Curry-Dip sind ideale Begleiter. Auch Maisküchlein, Mini-Tomatenpizzen und Crostini passen ausgezeichnet dazu.

Artischocken einlegen

Auch auf österreichischen Tellern sind mediterrane, in Öl eingelegtes Gemüse nicht mehr wegzudenken. Als Antipasti genießen Artischocken einen hervorragenden Ruf. Das Öl konserviert nicht, es schließt das Produkt lediglich luftdicht ab und macht es dadurch haltbarer. Kräuter und Gewürze verleihen dem eingelegten Gemüse seinen individuellen Geschmack. Das Öl sollte immer von sehr guter Qualität sein. Eingelegte Artischocken schmecken und sind für die Vorratskammer ideal.

Gesunde Power im grünen Kleid

ArtischockensaftArtischockensaft wird bei Rheuma, Gallensteine und Harnsäure eingesetzt. (Foto by: Comugnero Silvana / fotolia.com)

Artischockenblätter sind reich an Mineralien, Vitaminen und Antioxidantien. Schon die Römer und Griechen kannten die medizinische Wirkung der Artischocke. Damals war das Gemüse nur für Wohlhabende erschwinglich. Im Mittelalter war es eines der teuersten Heilmittel, das auch noch gut schmeckte. Wer Artischocken frisch vom Markt kauft, sollte nur schwere, dicke Pflanzen mit hellgrünen Knospen wählen, denn hier stecken die meisten Mineralstoffe drin. Eine Artischocken Pasta ist schnell zubereitet und schmeckt bestimmt.


Artischockensaft ist auch heute noch ein beliebtes Naturheilmittel und wird gegen Rheuma, Gallensteine und zu viel Harnsäure eingesetzt. Artischocken können auch den Cholesterinspiegel senken, denn sie reduzieren den Anteil von Triglyceriden im Blut. Sie lindern Sodbrennen und wirken gegen Verstopfung. Nicht umsonst ist das Gemüse Bestandteil vieler Diäten, denn es enthält viele Ballaststoffe und sättigt schnell und ohne Völlegefühl. Die Pflanze wirkt entwässernd und ist daher ideal bei Übergewicht, Arthritis und Gicht.


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