Backe, backe Kekse

Wenn die Tage wieder kürzer werden und es draußen ungemütlich wird, ist es umso schöner zuhause zu backen. In die kalte Jahreszeit gehören verführerische Kekse sowieso dazu! Dann glühen die Backbleche und herrliche Düfte ziehen durchs Haus. Kneten, ausstechen, verzieren. Das kann man mit Groß und Klein, mit Freunden oder Familie machen.

Kekse backenKekse gelingen auch dem Backneuling bestimmt. (Foto by: Fotolia_44960087_XS / fotolia.com)

Kekse backen muss kein Stress sein. Ein Grundteig ist unkompliziert herzustellen und kann über Nacht im Kühlschrank warten oder sogar eingefroren werden. Aus Mehl, Butter und Zucker kann man eine Vielzahl Formen stechen, die mit Gewürzen wie Zimt oder Lebkuchengewürz, Früchten, Zuckerguss, Nüssen, Schokolade oder Marmelade abgewandelt werden können.

So wird aus einem Teig ein ganzer Teller bunter Kekse für jeden Geschmack. Wer keine Lust auf ausrollen und ausstechen hat, der kann einfach einen weicheren Teig herstellen und Löffelkekse backen. Mit dem Löffel werden Kleckse vom Teig auf dem Blech verteil und ab mit den Leckereien in den Backofen.

Eine Alternative sind Rezepte, bei denen der Teig zu einer Rolle geformt wird und runde Kekse einfach als Scheiben abgeschnitten werden. Kekse backen gelingt mit der großen Rezeptideen auch Backneulingen auf Anhieb!

Die richtigen Werkzeuge

Neben einem Backblech braucht es nicht viel, um köstliche Kekse herzustellen. Für Löffelkekse braucht es nichts weiter. Teig für Ausstechplätzchen wird mit der Backrolle dünn ausgerollt. Eckige Kekse können mit einem Teigrädchen ausgeschnitten werden. Mit einer großen Vielzahl an Ausstechformen kann der Teig jede gewünscht Form annehmen. Für Hilda-Törtchen oder Terrassen braucht man drei gleiche Formen in unterschiedlicher Größe.

Für Linzer oder braucht man Ausstechformen mit Löchern, durch die man später die köstliche Konfitürenfüllung sehen kann. Für köstliches Spitzgebäck wird eine entsprechende Spritzpistole oder ein Spritzbeutel benötigt und fürs Dekorieren ist schließlich ein Backpinsel notwendig, um den Guss aufzutragen.

Hübsche Kekse in Zellophan oder Blechdosen verpackt sind ein tolles Mitbringsel in der Adventszeit. Wer sich das Fetten der Backbleche sparen will, der legt sie mit Backpapier aus. Auf den Papierbögen können zudem rohe Kekse abgelegt werden, wenn kein Blech frei ist.

Kekse verzieren

Kekse verzierenMit buntem Zuckerstreusel wird aus jedem Keks ein Eyecatcher. (Foto by: © photomelange / fotolia.com)

Nach dem Backen kann man die Kekse verzieren. Das kann bei Zeitmangel auch ruhig einen Tag warten. Mit geschmolzener Schokolade, Nougat oder Konfitüre können Terrassen, Linzer oder zwei gleiche Kekse zusammengesetzt werden. Hier reicht es, die fertigen Kekse mit Staubzucker zu überstäuben. Mit buntem Zuckerguss wird aus jedem Keks ein Highlight. Lebensmittelfarbe, Zuckerstreusel, Nüsse oder weihnachtliche Zuckerdeko gibt es reichlich im Handel und kann auf dem feuchten Guss angebracht werden.

Schokolade ist ebenfalls ein prima Guss für die kleinen Köstlichkeiten. Mit schwarzer und weißer Kuvertüre können kreative Muster auf den Keksen entstehen. Ambitionierte Bäcker können mit Eiweißguss und selbstgemachter Deko aus Zucker wahre Kunstwerke entstehen lassen. Cookie Decorating wird immer beliebter und man findet inzwischen zahlreiche Bücher oder Werkzeuge wie Spritztüllen oder Stifte mit essbarer Tinte im Fachhandel.

Kekse lagern

Die selbstgemachten Süßwaren lassen sich prima in Blechdosen verstauen, wo sie nicht so leicht zerbrechen können. Zarte Kekse können durch Lagen aus Papier getrennt werden. Sollen die Kekse weich bleiben, wie beispielsweise Lebkuchen, dann kann eine Apfelscheibe zugegeben werden - mit diesen Informationen können Sie sorgenfrei mit der Weihnachtsbäckerei starten.


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