Blue Kuri

Kürbisse gibt es in Orange, Rot, Grün, Blau oder Schwarz, in uni, mit Streifen, gefleckt oder netzartig überzogen, rund, oval oder flaschenförmig. Ein ganz besonderer Vertreter der großen Kürbisfamilie ist der blaue Hokkaido, auch Blue Kuri genannt.

Blue Kuri - SpeisekürbisDas Fruchtfleisch des Blue Kuri ist nicht leuchtend-orange sondern eher ocker-braun. (Foto by: nilswey / depositphotos.com)

Blue Kuri mit blauer Schale, aromatischer Kern

Der Blue Kuri Kürbis stammt ursprünglich aus Japan. Er bringt nur rund ein bis zwei Kilo auf die Waage und zählt damit zu den Leichtgewichten seiner Art. Umso auffallender ist sein Erscheinungsbild: Mit seiner grau-blauen Färbung macht er im ansonsten orange-grünen Kürbismeer auf sich aufmerksam. Unter der dünnen, harten Schale verbirgt sich ein ocker-braunes Fruchtfleisch, welches mit seinem ausgeglichenen, nussig-süßen Aroma und seiner mehligen Konsistenz an Maronen erinnert.

Allround-Talent in der Küche

Wie seine gelben oder grünen Verwandten ist auch der Blue Kuri überaus vielseitig in der Herbstküche einsetzbar. Ist er erst einmal von seiner harten Schale befreit, kann das aromatische Fruchtfleisch zu Suppen, Gemüse, Püree, Gratins, Muffins und auch Süßspeisen wie Kuchen und Eis verarbeitet werden. Das Kürbisfleisch verträgt mutiges Würzen. Neben Pfeffer und Salz stehen diesem Hokkaido auch Ingwer, Muskat, Curry oder Chili ausgesprochen gut.

Mit weihnachtlichen Gewürzen überrascht der Kürbis auch als schmackhafte Marmelade. Die vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten, eine einfache Handhabung sowie lange Lagerungsfähigkeit machen den Kürbis zum favorisierten Herbstgemüse. Auch der Blue Kuri kann bei etwa zwölf Grad sowie dunkler und kühler Lagerung mehrere Monate aufbewahrt werden.


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