Brandteig als Suppeneinlage oder Dessert

Für Brandteig wird Mehl in kochende Flüssigkeit eingerührt. Das ist einfacher als es klingt - hier erfahren Sie, wie ihr Brandteig garantiert gelingt.

BrandteigEin Brandteig kann sehr vielfältig in der Küche eingesetzt werden. (Foto by: Depositphotos)

Brandteig - ein vielfältiger Teig

Desserts aus Brandteig lassen jedem Schlemmer das Wasser im Mund zusammenlaufen. Zu den Brandteiggebäcken zählen unter anderem Windbeutel, Spritzkuchen, Éclairs und Profiteroles. Wenn man ihn in kleinen Mengen in Fett herausbäckt, erhält man eine knusprige Suppeneinlage, ähnlich den bekannten Backerbsen.

Heiß gerührt

Brandteig wird auch Brandmasse oder Brühteig genannt. Diese Namen verweisen auf das spezielle Herstellungsverfahren des Teiges, das "Abbrennen" genannt wird. Er erhält seine Lockerheit nämlich durch das Verdampfen des darin eingeschlossenen Wassers beim Backen. Das kann nicht durch die Kruste aus verkleisterter Mehlstärke und geronnenem Eiweiß entweichen - es bilden sich die typischen, großen und unregelmäßigen Hohlräume. Damit den das Mehl verkleistern kann, wird es in die schon kochende Flüssigkeit eingerührt und nicht wie andere Teige kalt gemischt.

So gelingt der Brandteig

Für die Herstellung von Brandteig lässt man Wasser oder Milch mit Salz, Butter und eventuell Zucker aufkochen. Dann wird unter ständigem Rühren Mehl zugefügt, bis der Teig glatt ist und sich von den Gefäßwänden löst. Das Rühren ist wichtig, damit sich keine Klümpchen bilden. Dann lässt man den Teig abkühlen und rührt versprudelte Eier schrittweise in kleinen Mengen ein. Der Teig darf nicht zu heiß sein, bevor das Ei eingerührt wird, sonst stockt es und bildet unansehliche Klümpchen. Bevor der Teig verwendungsfertig ist, sollte man ihn schließlich noch eine halbe Stunde rasten lassen.


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