Bucatini

Hierzulande sind die Bucatini vielen Köchen als Makkaroni bekannt – lange, aus Hartweizengrieß hergestellte Röhrennudeln, die sich besonders gut für köstliche Saucen eignen. In Italien kommen die „Spaghetti mit Loch“ auch unter der Bezeichnung Perciatelli auf den Tisch.

BucatiniDie echte italienische Bucatini kann bis zu 30 Zentimeter lang. (Foto by: © fkruger / fotolia.com)

Besonders die langen Nudeln, zu welchen nicht nur die Spaghettisorten sondern eben auch die Bucatini oder Vermicelli gehören, haben eine lange Tradition in Süditalien. Geschichtskundler gehen davon aus, dass die Nudeln aus Griechenland auf dem Seeweg über Sizilien nach Italien gelangt sind. Bewiesen ist das aber noch nicht, weshalb viele Italiener bis heute auf Italien als Heimat der Pasta beharren. Bucatini sind dicke Spaghetti mit winzigem Loch in der Mitte, wie ein Strohhalm. Diese Nudelsorte geht beim sehr gut auf und wird gern mit Varianten von Meeresfrüchten oder Gemüse serviert.

Die Nudelsorte Bucatini

Die Bucatini gehört hierzulande zu den beliebtesten Nudelsorten ohne, dass es viele Österreicher so wahrnehmen. Denn die Pastasorte kommt hierzulande häufig unter dem Namen Makkaroni in den Handel. Die echten italienischen Maccheroni haben aber eigentlich eine ganz andere Länge und Form, was leicht zu Verwirrungen führen kann.

Herkunft und Geschichte

Es gilt als sicher, dass die Nudelsorte Bucatini aus Sizilien stammt. Bereits im 12.ten Jahrhundert sollen Aufzeichnungen zu Folge lange, dünne Maccaruni in Sizilien am Hofe des Königs hergestellt wurden sein. Bis heute werden die Bucatini auf Sizilien traditionell von Hand hergestellt. Dafür wird ein kleines Stück Nudelteig solange zwischen den Händen um einen Grashalm gerollt, bis eine gleichmäßige Form erreicht ist. Nach einem kurzen Antrocknen wird der Grashalm einfach heraus gezogen und die Nudel zum Trocknen aufgehängt.

Das Aussehen der Bucatini

Die echte italienische Bucatini kann bis zu 30 Zentimeter lang sein und weist dabei einen Durchmesser von etwa 3 Millimeter auf. Bei einer einfachen Wanddicke von etwa einem Millimeter bleibt eine Öffnung im Durchmesser von ungefähr 1 Millimeter in der Nudelmitte. Hier sammelt sich beim Kochen oft Wasser an, das auf dem Teller die Sauce verdünnen kann.

Verwendung in der Küche

Bucatini werden beim Kochen schnell weich und können besonders gut viel Sauce aufnehmen. Sie lassen sich deshalb gut mit flüssigem Sugo kombinieren. Besonders bekannt ist das Gericht Bucatini all’amatriciana. Die Sauce besteht dabei aus dem Speck Guanciale, Tomaten, Pecorino, scharfen Peperoncini und Olivenöl.


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