Die 8 wichtigsten Grundteige im Überblick

Mehl ist faszinierend: Je nach Teigrezept können die unterschiedlichsten Gerichte daraus entstehen. Dabei gelingen die meisten Teige verblüffend einfach. Wer bis jetzt nur mit fertigen Teigen aus dem Supermarkt gekocht und gebacken hat, wird überrascht sein: Teige zuzubereiten ist keine Hexerei und im Vergleich zum Fertigteig spart man sich damit bares Geld. Außerdem hat man dann die volle Kontrolle über die Zutaten. Wenn Sie Teig selber machen, sind der Phantasie und den möglichen Variationen fast keine Grenzen gesetzt. Welche 8 einfachen Grundteige als Basis für die meisten Gerichte dienen, lesen Sie hier.

GrundteigFür jeden Kuchen seinen Teig - doch welche Grundteigarten gibt es? (Foto by: Depositphotos)

  1. Ein äußerst einfacher Teig ist der Nudelteig. Auch ohne Nudelmaschine können Sie aus Mehl und Wasser Fleckerl, Tagliatelle und Suppennudeln zaubern.
  2. Etwas weicher ist der Strudelteig. Dafür ist gesiebtes Mehl und Öl notwendig.
  3. Aus mehligen Kartoffeln lässt sich Kartoffelteig herstellen, aus dem sich zum Beispiel köstliche Zwetschken- oder Marillenknödel machen lassen.
  4. Einer der universellsten Teige ist der Germteig. Der Germ (Hefe) lockert den Teig und macht ihn schön fluffig. Wichtig ist dabei, alles handwarm zu verarbeiten, damit die Hefepilze in Schwung kommen. Ein anderes Mittel zur Teiglockerung ist Backpulver. Unter Wärmeeinfluss entsteht Kohlensäure, die dem Backpulverteig eine feinporöse Struktur gibt.
  5. Mürbteig ist ein köstlicher, feinbröseliger Teig - er enthält Unmengen von Butter. Das tut dem Geschmack gut, Kalorienzähler sollten ihn aber eher meiden.
  6. Gut geeignet für Süßspeisen ist der Biskuitteig, der durch in Ei eingeschlagene Luft gelockert wird.
  7. Der Blätterteig schließlich ist tatsächlich recht aufwändig herzustellen. Seine besondere Struktur erhält er nämlich durch die schichtweise Lagerung sehr dünner Teigblätter.

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