Die stärksten Cocktails

Sie hauen selbst die Härtesten um – die stärksten Cocktails weltweit. Gleichzeitig schmecken sie aber so gut, dass man die Finger kaum von ihnen lassen kann. Gegen ein Gläschen spricht ja auch nichts.

Starke CocktailsEine gute Show beim Shaken ist unumgänglich. (Foto by: © stokkete / fotolia.com)

Bevor es mit dem Cocktailmixen losgeht, werden hier einige Grundinformationen zur Cocktailzubereitung gegeben. Danach können die folgenden Rezepte auch zu Hause ausprobiert werden.

So werden Sie zum Barkeeper

Das Mischen von Cocktails ist nicht nur eine Sache des Geschmacks, sondern hat viel mit Show zu tun. In Bars und Clubs lässt der Barkeeper den Shaker durch die Luft wirbeln und fängt ihn ohne große Probleme mit den Händen hinter dem Rücken wieder auf. Dahinter steckt natürlich jahrelanges Training. Zuhause kann die Show etwas vernachlässigt werden, hier geht es hauptsächlich um den feinen Geschmack. Einige Bargeräte sind allerdings für den vollen Cocktailsgenuss notwendig:

  1. Shaker – dies ist der treuste Begleiter eines Barkeepers. Der chromfarbige Edelstahlbecher ist die Basis zum Cocktailmixen. Einmal befüllt darf auch schon losgeshaked werden.
  2. Barsieb – ein Barsieb ist ebenfalls von Vorteil, um beim Abgießen die Eisstücke zurückzuhalten. Es findet oftmals Anwendung, im Notfall reicht aber auch ein normales Sieb.
  3. Eiswürfel – ganz klar, zum Kühlen der Drinks. Spirituosen und Säfte – die nötigen alkoholischen Getränke, sowie Sirup und Fruchtsäfte, sind für den Cocktailgenuss klarerweise unerlässlich.

Zu Beginn sollten Sie so genannte „Einsteigercocktails“ wählen, wo nicht viele Zutaten benötigt werden. Mit der Zeit ergibt sich eine kleine Spirituosensammlung ganz von selbst.

Richtige Shaketechnik – zuguterletzt ist natürlich auch die richtige Mixtechnik von Vorteil, wenn man köstliche Cocktails zaubern will. Dazu gilt folgende Regel: Shaker in Schulterhöhe halten und vom Körper weg und wieder hin bewegen. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, ob die Zutaten bereits gut durchgemischt sind.

Kleine Gläserkunde – für die Einstiegscocktails reichen ein Ballonglas, ein Cocktailglas, sowie Longdrinkglas und Tumbler. Mit dieser kurzen Einleitung in die Cocktailkunde, können köstliche Drinks auch zu Hause probiert werden.

Die stärksten Cocktails

Cocktail KlassikerBei Cocktails sollte man den Alkoholgehalt nicht unterschätzen. (Foto by: © kromleh / fotolia.com)

... bist du zu schwach. Dies trifft wohl auf die folgenden Cocktails zu, deren Alkoholgehalt keinesfalls unterschätzt werden darf. Die zuckerhaltigen Fruchtsäfte erledigen den Rest und der nächste Tag kann schnell zu einem unliebsamen Erlebnis werden. Aber wenn sie doch so köstlich schmecken – ein, zwei Gläser sind natürlich kein Problem.

Viele der folgenden Cocktails zählen zu den Klassikern und halten eine interessante Entstehungsgeschichte bereit. Beginnen sollte man in der Liste der stärksten Cocktails wohl mit dem Tiefseetaucher. Dieser nautische Cocktail, erfunden vom deutschen Barkeeper Charles Schumann, hat es in sich. Cointreau, brauner und weißer Rum, sowie Captain Morgan harmonieren hier mit einer geringen Menge nichtalkoholischer Verdünner. Nichts für schwache Nerven!

Es war einmal ein verkaterter Amerikaner, der einen Barkeeper als Freund besaß. Dieser mixte ihm einen neu erfundenen Cocktail gegen die Kopfschmerzen. Als der Amerikaner die Bar verließ und nach San Francisco flog, fühlte er sich den ganzen Tag lang wie ein Untoter. Der Barkeeper benannte daraufhin den tückischen Cocktail, aus bis zu sechs verschiedenen Rumsorten - Zombie.

Der Fire Ball gehört auch zu den stärksten Cocktails. Viele Barkeeper behaupten gar, „es ist besser, nur einen am Tag (oder einen im ganzen Leben) davon zu trinken“. Eine äußerst berauschende Mischung aus Rum und Bacardi in Kombination mit köstlichen Fruchtsäften lassen schnell die heimtückische Wechselwirkung zwischen Alkohol und Zucker vergessen. Obwohl er sehr fruchtig schmeckt, sollte man nicht viel davon trinken. Die entschärfte Variante nennt sich Fire on Ice.

Long Island Ice TeaEin Long Island Ice Tea ist ein echter Klassiker. (Foto by: © Francesco83 / fotolia.com)

Der Long Island Ice Tea enthält zwar keinen Tee, erinnert aber aufgrund seiner Farbe ein wenig an Eistee. Fakt ist, dass dieser Cocktail gerne etwas unterschätzt wird. Die Basis des Longdrinks besteht aus hochprozentigen Spirituosen, wie beispielsweise Rum, Wodka und Gin. Die liebliche Garnitur mit einer Zitronenscheibe und einigen Minzeblättern täuscht hervorragend über die stark berauschende Wirkung hinweg.

Ist ein Glas mit Tequila Sunrise gefüllt, geht die Sonne auf. Das bunte Zusammenspiel der verschiedenen Substanzen präsentiert sich in einem prächtigen Sonnenaufgang. Sogar ein Film wurde nach diesem Kultgetränk benannt. Trotz des fruchtigen Erscheinungsbildes sollte man die große Menge Tequila nicht vergessen.

Woran denken wir, wenn wir an russische Cocktails denken? Natürlich an Wodka. Auch der Black Russian spart mit diesem nicht und enthält als zusätzliche Komponente schmackhaften Kaffeelikör. Nach einigen Gläsern dieses Getränks dürfte man aber bis auf weiteres ausgesorgt haben.

Ein gelber Cocktail ist sicherlich nicht jedermanns Sache, doch ein Harvey Wallbanger schmeckt bestimmt. Den klingenden Namen bekam er übrigens durch die folgende Geschichte: Ein californischer Surfer konnte nicht mit einer Meisterschaftsniederlage umgehen. Da kam ihm ein neu kreiertes Getränk mit viel Wodka ganz gelegen, um seinen Frust „wegzusaufen“. Doch schon nach einigen Gläsern verlor er die Kontrolle über seinen Körper und lief aufgrund seiner inneren Wut permanent gegen eine Wand. Daraufhin taufte der Barkeeper das Getränk „Harvey (Name des Surfers) Wallbanger“.

Tipps und weitere Cocktail-Rezepte

Die so eben erworbenen Fähigkeiten und Rezepte zum richtigen Cocktailgenuss, können beispielsweise auf einer Party erprobt werden. Cocktailpartys boomen - stellen sie doch eine willkommene Abwechslung für den sonst so stressigen Alltag dar. Allerdings gibt es auch bei der richtigen Cocktailparty einiges zu beachten.

Die Besonderheit solcher Partys liegt darin, dass sie meistens nicht lange dauern und größtenteils im Stehen abgewickelt werden. Da die Gesprächspartner auf dieser Art und Weise ständig gewechselt werden können, eignet sich eine Cocktailparty perfekt, um neue Leute kennenzulernen. Leise Musik im Hintergrund bietet eine sanfte musikalische Untermalung, die nicht bei der Unterhaltung stört.

Damit Sie sich als Gastgeber nicht stressen müssen, wird auf Cocktailpartys eigentlich immer Fingerfood angeboten. Salzstangen, Chips, kleine Brötchen oder Cracker – nahezu alles ist erlaubt, einzige Regel: das angebotene Essen sollte in mundgerechten Stücken vorliegen. Vergessen Sie nicht, zwischendurch auch Nichtalkoholisches anzubieten, und denken Sie dabei an die Autofahrer. Gerade bei starken Cocktails tut ein Schlückchen Mineral ganz gut. Mit den richtigen Cocktails und natürlich Gästen, zaubern Sie mit diesen Tipps einen unvergesslichen Abend.


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