Eliche

Eliche sind hierzulande für viele Köche eine vom Namen her eher unbekannte Nudelsorte. Bekannter sind aber die verwandten Nudeln – die Fusilli Spiralnudeln. Die etwas größeren Eliche eignen sich hervorragend für Verwendung in Pastagerichten und Nudel-Salaten.

ElicheIm Allgemeinen erinnern die Eliche auf den ersten Blick den Fusilli. (Foto by: © Picturefoods.com / fotolia.com)

Wer einen Nudelsalat machen möchte, muss besonders auf die Bissfestigkeit der verwendeten Nudelsorten achten. Denn umso länger der fertige Nudelsalat steht, um sein Aroma und Geschmack zu entfalten, desto weicher werden auch die eingesetzten Nudeln. Mit den extra großen Spiralnudeln – den Eliche – kann der Koch zu einer sehr gut geeigneten Nudelsorte greifen. Die Nudelform ähnelt einer Schraube, die in ihrem Gewinde sehr viel Sauce aufnimmt. Sie eignet sich für Hauptgerichte, Beilage oder in Salaten. Nebebei sind sie auch ein toller Eyecatcher und bringt Abwechslung auf den Teller.

Die Nudelsorte Eliche

Die Eliche gehören zur Familie der Kurznudeln, genauer gesagt zu den Spiralnudeln. Sie werden wie bei den meisten italienischen Pastasorten üblich aus Hartweizengrieß, Wasser und Salz hergestellt. Mittlerweile haben die Eliche die Küchen der ganzen Welt erobert – auch wenn sie bis heute von vielen Köchen unter dem Namen Fusilli oder gar Spirelli gekauft und serviert werden.

Herkunft und Geschichte

Es ist davon auszugehen, dass auch die Eliche auf die ersten Spiralnudeln zurückzuführen sind. Diese entstanden durch einen Zufall im 16.ten Jahrhundert erzählt eine Nudel-Legende. Von ihrem Geburtsort in Süditalien aus eroberten die gedrehten Nudeln ganz Italien. In den verschiedenen Regionen wurden sie dabei etwas abgewandelt. So entstanden auch Varianten wie die Eliche.

Das Aussehen der Eliche

Im Allgemeinen erinnern die Eliche auf den ersten Blick den Fusilli. Allerdings sind die Eliche meist etwas länger. Sie können eine Gesamtlänge von bis zu sieben Zentimetern erreichen. Auch ihre Form ist etwas anders als bei den Fusilli. Sie wirken etwas entzerrter und haben weniger Spiralen pro Zentimeter als die eng gedrehten Spiralnudeln.

Verwendung in der Küche

Die große Oberfläche der gedrehten Nudeln sorgt dafür, dass die Nudeln besonders viel Sauce binden kann. Deshalb ist die Eliche wie alle anderen Spiralnudeln für viele verschiedene Kreationen geeignet, die mit viel Sauce verbunden sind. Dies gilt sowohl für warme Pastagerichte als auch für kalte Speisen wie Nudelsalate. Der große Vorteil der Eliche liegt dabei in ihrer Bissfestigkeit. Selbst nach einigen Stunden durchziehen im Dressing werden die Spiralen nicht weich.


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