Endiviensalat

Endiviensalat ist für seine gekräuselte Form bekannt. Das ganze Jahr über gehört er zu den beliebtesten Salatsorten und eignet sich hervorragend für Blattsalate. Er schmeckt aber durch seine Kombination aus bitteren Außenblättern und mildem Herzstück nicht nur lecker, sondern ist auch sehr gesund.

frischer EndiviensalatDie leicht gekräuselten Blätter des Endiviensalat schmecken leicht bitter. (Foto by: © mumi / fotolia.com)

Der Endiviensalat stammt von der Zichorie ab. Er sieht fast aus wie normaler Kopfsalat, doch sind seine Blätter nicht nur leicht gewellt, sondern klein gekräuselt. Eine Unterform des Endiviensalats, die noch stärker gekraust ist, wird als Frisée-Salat bezeichnet. Das Herzstück, das weniger Bitterstoffe, aber auch weniger Nährstoffe enthält, macht beim Endiviensalat gewöhnlich mehr als ein Drittel des kompletten Salatkopfes aus.

Herkunft

Der Endiviensalat wurde ursprünglich in den Mittelmeerländern angebaut, wo er auch heute noch heimisch ist. Wichtige Anbauländer in Europa sind Italien, Frankreich, aber auch Deutschland und die Niederlande.

Saison

Endiviensalat ist das ganze Jahr über erhältlich. In der zweiten Jahreshälfte kann der Bedarf durch den im Inland produzierten Salat abgedeckt werden. Im Winter und Frühling hingegen muss der Endiviensalat aus anderen europäischen Ländern importiert werden. Äußerlich gesehen sollte Endiviensalat keine Flecken aufweisen und nicht allzu schmutzig sein. Was auf eine hohe Qualität hinweist, ist auch die Größe des Herzes. Es sollte wenigstens ein Drittel des ganzen Kopfes ergeben. Allerdings kann dies natürlich im Supermarkt noch nicht überprüft werden.

Geschmack

Endiviensalat weist ein würziges Aroma auf, das teilweise auch etwas bitter schmeckt. Die Bitterstoffe sitzen jedoch vor allem in den Außenblättern. Das Herz schmeckt angenehm mild und zart. Allerdings stecken auch die meisten Vitamine und Mineralstoffe in den Außenblättern.

Verwendung in der Küche

EndiviensalatDer beliebte Endiviensalat ist einer der beliebtesten Salatsorten in der Küche. (Foto by: © saschanti / fotolia.com)

Der Strunk des Endiviensalats schmeckt ziemlich bitter, weshalb er entfernt werden sollte. Die Außenblätter sind zwar nicht so fein wie die inneren, können aber durchaus verwendet werden. Sie verleihen dem gesamten Salat einen würzigen und herzhaften Geschmack. Wer den bitteren Geschmack abmildern möchte, kann den Salat auch kurz in lauwarmes Wasser legen oder Zucker hinzugeben. Der Salat muss gewaschen werden.

Allerdings sollte er erst danach geschnitten werden, da sonst beim Waschen die Nährstoffe verloren gehen. Endiviensalat wird klassischerweise als Salat zubereitet. Sein herzhaftes Aroma ist perfekt für die Kombination mit süßen Zutaten geeignet. Deshalb finden sich in Salaten mit Endiviensalat auch oft Obststücke. Endiviensalat kann aber auch gegart und so beispielsweise zu Suppe verarbeitet werden.

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Aufbewahrung/Haltbarkeit

Endiviensalat kann bis zu zehn Tage aufbewahrt werden, wenn er in ein feuchtes Tuch eingewickelt wird. Wenn er bereits geschnitten ist, sollte er zeitnah verbraucht werden.

Nährwert/Wirkstoffe

Endiviensalat gehört mit seinen gerade einmal zehn Kalorien zu den Gemüsesorten mit der geringsten Energiedichte. Zu den wichtigsten enthaltenen Mineralstoffen gehören Kalium, Natrium, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Auch Vitamin C ist in nennenswerter Menge vorhanden. Die Bitterkeit des Salats wird durch den Bitterstoff Inulin verursacht. Er wirkt gleichzeitig den Appetit an und hat eine harntreibende Wirkung.


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