Ernährung nach TCM

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) empfiehlt jedem Menschen eine zu ihm passende Ernährung. Statt einer Ernährungsweise, die jedem Menschen angetragen wird, soll die Ernährungsberatung jedem Menschen einen passenden Ernährungsstil empfehlen. So geht die TCM zum Beispiel davon aus, dass die Heimat jedes Menschen auch die passenden Lebensmittel wachsen lässt. Mahlzeiten sollten daher stets aus regionalen und saisonalen Produkten zubereitet werden.

Traditionelle chinesische MedizinTCM ist eher religiöser als wissenschaftlicher Natur. (Foto by: © marilyn barbone / fotolia.com)

Yin und Yang bei fünf Elementen

Wie bei allen Aspekten der TCM soll auch die Ernährung dazu beitragen, Yin und Yang im Körper ins Gleichgewicht zu bringen. Alle Lebensmittel sind aus diesem Grund in die Gruppen der warmen und kalten Speisen geordnet. Diese Wärme hat jedoch mit der Temperatur der Speisen nichts zu tun. Auch "kalte" Lebensmittel, zu denen etwa Gurken und Tomaten gehören, sollen gegart serviert werden. Rohkost wird nur bei Sportlern empfohlen.

Die Verdauung roher Lebensmittel sei für den normalen Körper zu anstrengend. Zusätzlich entspricht jedes Lebensmittel einem der fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Zu unterscheiden sind diese Elemente an den Geschmäckern sauer, bitter, süß, scharf und salzig. Um eine ausgeglichene Ernährung zu erreichen, sollten alle fünf Geschmacksrichtungen in jeder Mahlzeit vorhanden sein.

Die Zubereitungsart kann eine zusätzliche Veränderung des Gleichgewichts bewirken. So werden blanchierte Lebensmittel mehr dem Yin zugeordnet. Wer sein Essen grillt, verstärkt das Yang der Mahlzeit.

Wirksamkeit der Ernährungsform

Alle Ratschläge der TCM beruhen auf einer Weltanschauung, die eher religiöser als wissenschaftlicher Natur ist. Ob die Ernährungsweise nach den fünf Elementen eine positive Wirkung hat, bleibt daher stets eine Glaubensfrage. Wissenschaftlich sind die Angaben nicht beweisbar. Die religiösen Aspekte werden zum Beispiel durch die Ablehnung der Mikrowelle zur Zubereitung von Speisen verdeutlicht.

Wissenschaftlich gesehen unterscheidet sich die Zubereitung in der Mikrowelle in keiner Weise von anderen Garformen. Religiös kann die moderne Technik allerdings nicht eingeordnet werden, da sie in den traditionellen Schriften nicht erwähnt wird. Pseudowissenschaftliche Verlautbarungen sprechen der Mikrowelle dagegen eine Schwingungsart zu, die angeblich krebserregend sein soll.

Dies ist eine Behauptung, die jeder Grundlage entbehrt. Positiv an der Ernährungsweise ist jedoch, dass eine vielseitige und hochwertige Kost empfohlen wird. Regionale Produkte aus nachhaltigem Anbau sind auf jeden Fall gesund. Fehlernährungen sind durch die Vielfalt der Lebensmittel unwahrscheinlich aber nicht vollkommen ausgeschlossen.


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