Essig & Öl

Essig und Öl sind aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken. Die vielfältigen kulinarischen Begleiter verfeinern dabei nicht nur die unterschiedlichsten Speisen, sie haben auch einen besonders positiven Einfluss auf die Gesundheit des Menschen.

Essig und ÖlEssig und Öl sind aus unseren Küchen und Tellern nicht mehr wegzudenken. (Foto by: © FikMik / fotolia.com)

Geschichte und Herstellung

Essig wurde schon im Alten Ägypten, sowie im Antiken Griechenland und Rom hergestellt. Dabei verwendete man noch hauptsächlich Grundprodukte wie Feigen oder Gerste und benutzte ihn als Mittel zur Entkeimung von Trinkwasser und zur Behandlung von Verdauungs- und Atemwegsbeschwerden. Erst ab der frühen Neuzeit fand er zusätzlich Verwendung in der Küche. Heute wird Essig durch die Fermentation alkoholhaltiger Flüssigkeiten mit Essigsäurebakterien produziert.

Auch Öl hat eine lange Geschichte vorzuweisen. Vor allem Olivenöl wurde schon in der Antike verwendet, und zwar bereits zum Braten und Verfeinern der unterschiedlichsten Gerichte. Pflanzenöle waren jedoch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in Mitteleuropa eher unbeliebt, Butter und Schmalz wurden lieber verwendet. Bei der Herstellung von Ölen unterscheidet man heutzutage raffinierte, unraffinierte, kaltgepresste und native Öle.

Essig- und Ölsorten

Essigsorten unterscheidet man grundlegend nach ihrer Herstellungsart und den Grundstoffen, die dabei zum Einsatz kommen. Meist wird Essig durch Gärung hergestellt, er kann aber auch durch Verdünnung von Essigessenz produziert werden.

Zu den beliebtesten Essigsorten gehören:

  • Weinessige, wie Weißwein- oder Rotweinessig, Balsamessige
  • Obst- und Fruchtessige wie Apfel- oder Himbeeressig.
  • Ausgefallene Essigsorten sind unter anderem Gemüse-, Getreide- und Honigessige.

So vielfältig wie die Essigarten sind auch die zahlreichen Ölsorten. Diese unterscheiden sich vor allem durch deren Zusammensetzung und Eigenschaften. In der modernen Küche kommen heute vor allem Olivenöl, Rapsöl, Sonnenblumen-, Maiskeim- und Kürbiskernöl zum Einsatz. Aber auch Distelöl, Erdnuss- und Sesamöl erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Verwendungsgebiete in der Küche

Salat marinierenZu einem perfekten Salat gehört eine perfekte Salatmarinade. (Foto by: © Hetizia / fotolia.com)

Die Zubereitung hochwertiger Speisen ist heute ohne Essig und Öl nicht mehr vorstellbar. Essig wird dabei vor allem als Würzmittel für Salatdressings und Soßen verwendet, er dient jedoch auch zur Haltbarmachung von Lebensmitteln und ist ein essentieller Bestandteil von Senf. Öle sind noch vielseitiger einsetzbar. So dienen nicht nur als Geschmacksträger, sie kommen auch bei der Herstellung von Suppen zum Einsatz, sind beim Frittieren und Backen unumgänglich und werden für Salatmarinaden verwendet.

Gesundheitliche Aspekte

Essig und Öl sind nicht nur praktische, sondern auch gesunde „Küchenhelfer“. Während Essig die Verdauung und Entwässerung des Körpers unterstützt, den Stoffwechsel anregt und wichtige Nährstoffe enthält, ist Öl ein essentieller Energie- und Vitaminlieferant. Öle enthalten zusätzlich einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel senken und das Herzinfarktrisiko um ein Vielfaches verringern können.


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