Fisch kochen

Immer wenn es besonders gesund und schmackhaft sein soll, dann sollte Fisch auf dem Speiseplan stehen. Kaum ein anderes Lebensmittel ist so abwechslungsreich was die Zubereitung angeht und für den Menschen so gesund wie frischer Fisch. Erfahren Sie mehr über Lachs, Forelle, Hering und Co.

Fisch zubereitenEin Fischgericht sollte einmal in der Woche serviert werden. (Foto by: © Doris Heinrichs / fotolia.com)

Er ist ein typisches Essen für die Fastenzeit und auch wer eine Diät machen will, kommt um ihn nicht herum – frischer Fisch. Ob gebraten oder frittiert, gebacken oder gedünstet, roh oder gekocht – Fisch schmeckt immer wieder anders und damit auch immer wieder einzigartig. Man kann Fisch räuchern, ihn in Konserven verpacken, einfrieren und auch trocknen und jedes Mal ist er ein Genuss.

Unterschieden wird Fisch in Süßwasserfisch und Salz- oder Meerwasserfisch, wobei Lachs und Aal zu beiden gerechnet werden, denn sie kommen in beiden Gewässerarten vor. Es gibt edle Fische wie den Lachs, den Thunfisch oder die Forelle und es gibt weniger edle Fische wie Heringe, Kabeljau oder Barsche.

Die Engländer lieben ihren Fisch frittiert als Fish and Chips, die Inuit essen ihn getrocknet als kleinen Snack und jeder hat sich wahrscheinlich schon einmal eine Dose Ölsardinen aufgemacht.

Anders als Fleisch kann Fisch auch im rohen Zustand eine Delikatesse sein:

  • Als traditionelles japanisches Sushi oder auch ganz einfach als Heringsstipp mit Pellkartoffeln.
  • Gekochter Schellfisch mit einer Dill- oder Senfsauce ist eine Delikatesse und geräucherter Lachs zergeht auf der Zunge.

Neben den unzähligen kulinarischen Argumenten punktet der Fisch aber vor allen Dingen als gesunde Nahrung. Mineralstoffe, Eiweiß, Vitamine und besonders die ungesättigten Fettsäuren, die Fisch enthält, machen ihn für eine ausgewogene und gesunde Ernährung unverzichtbar. Die Fettsäuren wie Omega-3 sind wichtig für Herz, Gehirn und vor allem für ein funktionierendes Immunsystem. Salzwasserfische sind zudem noch wichtig für die Versorgung mit Jod.

Und noch etwas spricht für den Fisch: Er hat wenig Kalorien und kann deshalb ruhig auch mal öfter auf den Tisch kommen. Was sollte man beachten, wenn man frischen Fisch zubereiten will?

Wie kocht man Fisch?

Fisch im BräterFisch hat wenig Kalorien und ist in der Zubereitung ganz easy. (Foto by: © FPWing / fotolia.com)

  1. Beim Einkauf von Fisch sollte man immer darauf achten, dass die Kiemen noch rosa oder schwach rot sind. Sind die Kiemen grau, dann ist der Fisch älter und das heißt: Hände weg!
  2. Wer Fisch im Ganzen kauft, muss ihn auch selbst von seinen Schuppen befreien. Wenn sich diese nicht so leicht lösen lassen, den Fisch einfach kurz durch heißes Wasser ziehen.
  3. Wenn der Fischhändler den Fisch noch nicht ausgenommen hat, dann sollte man dabei immer sehr vorsichtig vorgehen und dabei die Galle nicht zerstören, denn sonst wird jeder Fisch ungenießbar.
  4. Für Fisch gilt die drei S Regel: Säubern, Säuern und Salzen. Nach dem Ausnehmen wird der Fisch unter kaltem Wasser gewaschen, trocken getupft, anschließend mit etwas Zitronensaft oder Essig gesäuert und kurz vor der Zubereitung gesalzen, denn dann bleibt das Fleisch schön weiß und fest.
  5. Um Fisch optimal zuzubereiten, sollte man ihn immer in wenig Flüssigkeit bei einer eher niedrigen Temperatur nur dünsten und nie in Wasser kochen. Besonders köstlich schmecken die meisten Fische, wenn sie in einem Sud aus Fischfond, Weißwein und ein wenig Zitronensaft zusammen mit Lorbeerblättern dünsten.
  6. Damit der Fisch nicht auseinander fällt, kann man ihn einen speziellen Korb legen und wenn er im Backofen im eigenen Saft dünstet, auch in Alufolie einschlagen.
  7. Ein Klassiker unter den Rezepten für gekochten Fisch ist übrigens die Forelle Blau, die mit neuen Kartoffeln und zerlassener Butter einfach nur köstlich schmeckt.

Unendliche Vielfalt

Man könnte jeden Tag im Jahr ein anderes Fischgericht kochen und hätte nach 365 Tagen immer noch eine Menge Rezepte übrig. Zu Weihnachten könnte es einen Karpfen geben und im Sommer muss nicht immer nur Fleisch auf den Grill, auch gegrillter Fisch (z.b. eine Forelle vom Grill) ist eine Delikatesse, die man ohne schlechtes Gewissen genießen kann, denn Fisch macht nicht dick.


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