Flaschen-Stäubling

Der Flaschen-Stäubling besitzt ein sehr außergewöhnliches Äußeres. Reif geerntet eignet er sich hervorragend zum Kurzbraten, während er beim Schmoren eher zäh wird. Den Flaschen-Stäubling erkennt man beim Sammeln sofort an seinen unverkennbaren kleinen Stacheln.

FlaschenstäublingDer Fruchtkörper weist die Form einer Flasche oder auch einer Birne auf. (Foto by: © Teamarbeit / fotolia.com)

Wenn man einen reifen Flaschen-Stäubling einmal in der Mitte durchschneidet, sieht man gleich auf einen Blick, warum er diesen Namen trägt: In seinem Inneren befindet sich die „Staubwolke“ des Pilzes, die Sporen.

Aussehen

Der Flaschen-Stäubling besitzt einen weißen Stiel, der sich langsam zu einer graubräunlichen Farbe verändert. Die Fruchtmasse ist weiß und weist eine feste Konsistenz auf. Später erscheint sie eher olivbraun und fühlt sich nass an. Wenn der Flaschen-Stäubling reif ist, wird er jedoch wieder trocken. Wenn man auf den Pilz drückt, stäuben die Sporen aus dem Flaschen-Stäubling.

Der Fruchtkörper weist die Form einer Flasche oder auch einer Birne auf (daher wohl auch der Name des Pilzes). Der Flaschen-Stäubling kann bis 8 cm hoch werden. Der Fruchtkörper wird bis zu 5 cm breit. Charakteristisch für den Flaschen-Stäubling sind die kleinen Stacheln, die sich auf der Oberfläche des Fruchtkörpers erstrecken.

Herkunft & Saison

Der Flaschen-Stäubling ist sehr weit verbreitet und kann daher in den meisten größeren Pilzsammelgebieten gefunden werden. Er ist sowohl in Nadel- als auch in Laubwäldern beheimatet. Hier wächst er meist auch in großen Gruppen und kann daher problemlos in größeren Mengen geerntet werden. Die Haupterntezeit erstreckt sich auf die Monate von Juni bis Oktober.

Geschmack

Der Flaschen-Stäubling weist einen würzigen, aber insgesamt angenehmen Geschmack auf.

Verwendung in der Küche

Der Flaschen-Stäubling ist zum Schmoren nicht geeignet, da er dabei eine zähe Konsistenz entwickelt. Besonders zum kurzen Braten ist er jedoch genau das richtige Exemplar. Er kann zudem roh verzehrt werden, solange er noch jung ist. Der Flaschen-Stäubling wird nur verwendet, solange der Fruchtkörper innen noch eine weiße Farbe aufweist.

Sobald sich das Innere gelblich verfärbt, sollte er nicht mehr gegessen werden. Deshalb empfiehlt es sich auch, den Pilz noch am gleichen Tag zu verarbeiten, an dem man ihn gesammelt hat. Meist hält er sich nicht einmal einen Tag.


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User Kommentare

Goldioma
Goldioma

Wird auch Bovist genannt. Sehr gut auch paniert wie ein Wienerschnitzel

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