Flussbarsch-Egli

Der Flussbarsch ist ein schmackhafter Speisefisch, der sich für beinahe alle gängigen Zubereitungsarten eignen. Der braucht nicht viele Gewürze und auch die Beilagen brauchen kein großartiges Eigenaroma, denn dann kommt der köstliche Geschmack des Fischs voll zur Geltung.

FlussbarschFlussbarsche werden gewöhnlich zwischen 20 und 35 cm groß. (Foto by: © petrabarz / fotolia.com)

Der Flussbarsch wird häufig auch als „Egli“ bezeichnet. Junge Exemplare sind oft in Schwärmen unterwegs, während ältere Flussbarsche zunehmend lieber alleine unterwegs sind. Der Fisch ernährt sich vor allem von kleinen Fischen und macht dabei auch vor der eigenen Rasse nicht Halt, aber auch Fischlaich und wirbellose Tiere stehen auf dem Speiseplan.

Aussehen

Flussbarsche werden gewöhnlich zwischen 20 und 35 cm groß. Extrem große Exemplare können eine Länge von bis zu 60 cm entwickeln. Der Flussbarsch weist einen relativ hohen Rücken auf. Die Kiemendeckel sind recht spitz ausgezogen. Sie weisen einen ausgeprägten Dorn auf. Der Flussbarsch besitzt zwei Rückenflossen. Die erste besteht aus 13 bis 17 Stachelstrahlen. Die hintere Rückenflosse beginnt mit ein bis zwei Stachelstrahlen, an die 13 bis 16 Gliederstrahlen anschließen.

Die Afterflosse besteht ebenfalls aus Stachel- und Gliederstrahlen. Der Rücken des Flussbarsches kann verschiedene Farben annehmen. Gängig sind dunkelgraue, blaue oder olivgrüne Farbnuancen. Zum Bauch hin wird er heller und geht schließlich in eine weiße Farbe mit rötlichem Schimmer und einem silbernen Glanz über. Die Flanken sind durch dunklere Querbinden charakterisiert. Die Flossen am Bauch und die Afterflosse weisen eine rötliche Färbung auf.

Herkunft

Der Flussbarsch ist in ganz Europa sehr verbreitet und kann auch hierzulande geangelt werden. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist der Flussbarsch in fließenden Gewässern zuhause. Sogar in großen Bächen oder Weihern kommt er vor. Man findet ihn aber bisweilen auch in stehenden Gewässern. Bezüglich seines Lebensraums ist der Flussbarsch nicht besonders anspruchsvoll.

Geschmack

Der Flussbarsch weist zwar Gräten auf, allerdings lassen sie sich leicht vor oder nach dem Garen entfernen. Das Fleisch gehört auch zu den mageren Sorten. Das Fleisch des Flussbarsches weist ein angenehmes, eigenes Aroma auf. Deshalb sollte man nicht mit zu vielen Gewürzen arbeiten, die den Geschmack übertünchen würden.

Verwendung in der Küche

Der Flussbarsch eignet sich für eine Vielzahl von Zubereitungsarten. Man kann ihn entweder am Stück zubereiten oder ihn filetieren. Hierzu wird er entweder nur geschuppt oder gehäutet. Das Häuten ist in diesem Fall allerdings vorzuziehen, da das Schuppen sehr viel Arbeit und Schmutz verursacht.

Der Flussbarsch kann auch gebraten werden, entweder in Form von Filets oder aber direkt auf der Haut. Weitere mögliche Verarbeitungsmöglichkeiten sind das Dämpfen, Schmoren, Backen und Dünsten. Beim Flussbarsch sollte man mit nicht zu aromatischen Beilagen arbeiten, damit der Geschmack des Fischs ganz zur Geltung kommen kann.


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