Forelle-Lachsforelle

Die Forelle ist einer der bekanntesten Speisefische – egal ob als Steckerlfisch, Forelle blau oder Müllerin Art, der Fantasie sind bei diesem Fisch keine Grenzen gesetzt. Das wunderbar aromatische Fleisch der Forelle kann sich auf dem Teller durchaus sehen lassen.

ForelleForellen können mit jeglicher Zubereitungsart genutzt werden. (Foto by: © photocrew / fotolia.com)

Die Forelle gehört zu den lachsartigen Fischen. Zu dieser Art gehören unter anderem die Regenbogen-, Bach-, See- und Meerforelle. Sie unterscheiden sich teilweise auch in ihrem Aussehen. Entgegen der landläufigen Meinung handelt es sich bei der Lachsforelle nicht um eine bestimmte Forellenart, sondern um eine spezielle Züchtung. Genau genommen ist eine Lachsforelle eine Regenbogenforelle, die jedoch besonders farbenfroh ist und ein lachsfarbenes Fleisch aufweist.

Aussehen

Die Forelle besitzt einen langgezogenen Körperbau, der an den Seiten etwas abgeflacht ist. Die Haut ist mit kleinen Schüppchen besetzt, vor allem an der Seitenlinie und der Fettflosse entlang. Die Schuppen besitzen einen silbrigen Glanz. Die Schnauze ist stumpf geformt, wobei die Maulspalte weit ist und so bis zum Auge reicht.

Der ganze Körper der Forelle (abgesehen vom Bauch) ist mit kleinen, schwarzen Punkten übersät, die sich ungleichmäßig verteilen. An den Flanken weist die Forelle einen leichten rötlichen Schimmer auf. Der Bauch ist weiß. Die Forelle wird durchschnittlich zwischen 25 und 50 cm lang. Maximal kann sie 70 cm lang werden.

Herkunft

Es gibt unterschiedliche Forellenarten, die daher auch eine verschiedene Heimat haben. Grundsätzlich stammt die Forelle aber aus Amerika und wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Europa angesiedelt.

Geschmack

Der Geschmack unterscheidet sich je nach Forellenart. Die Regenbogenforelle weist gewöhnlich ein relativ fettes Fleisch auf. Leider leidet in der Zucht häufig der Geschmack. Einen besseren Geschmack weist gewöhnlich die Lachsforelle auf. Ihr Fleisch ist auch wesentlich fettärmer.

Verwendung in der Küche

Forellen können mit jeglicher Zubereitungsart genutzt werden. Sie eignen sich aufgrund ihres Geschmacks besonders gut zum Räuchern, denn dadurch kommt der individuelle Eigengeschmack des Fischs gut zur Geltung. Deshalb werden für die Zubereitung von Steckerlfisch auch bevorzugt Forellen genutzt. Beinahe jeder kennt wohl die berühmte „Forelle blau“ oder nach „Müllerin Art“. Wer es einfach mag, packt die Forelle einfach in eine Alufolie und grillt sie im Ofen oder auf dem Grill.

Unsere Rezept Empfehlungen:

Um den köstlichen Fischgeschmack nicht zu verfälschen, sollte man sich auf einige wenige, nicht zu intensive Gewürze beschränken. Ebenso sollte man sich bei den Beilagen auf nicht zu geschmacksintensive Varianten stürzen. Gut dazu passen beispielsweise diverse Gemüsesorten wie Karotten, Spargel oder Tomaten sowie feine Saucen.


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