Frauen-Täubling

Der Frauen-Täubling war vor einigen Jahren „Pilz des Jahres“. Er gehört zu den beliebtesten Speisepilzen, wahrscheinlich auch aufgrund seiner vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. Egal ob beim Schmoren oder beim Braten – der Frauen-Täubling macht immer eine gute Figur.

FrauentäublingDen Frauentäubling findet man sowohl in Laubwäldern als auch in Nadelwäldern. (Foto by: zaytchik / iStock.com)

Der Frauen-Täubling gehört zur Gattung der Täublinge. Die Lamellen des Frauen-Täublings heben sich deutlich von den anderen Vertretern der Gattung ab, woran sich der Frauen-Täubling leicht erkennen lässt. 1997 hat er es zum „Pilz des Jahres“ geschafft, was ihn als beliebten Speisepilz auszeichnet.

Aussehen

Der Frauen-Täubling besitzt einen großen Hut, der zwischen 6 und 18 cm breit werden kann. Wenn eine feuchte Witterung vorliegt, glänzt der Pilz und wird schmierig. Die Farbe der Oberfläche ist anfänglich violett und ändert sich später zu grün. Die Haut kann teilweise abgezogen werden. Junge Exemplare weisen einen halbkugelförmigen Hut auf, der später flacher und breiter wird.

In der Mitte erscheint er teilweise ein wenig eingedrückt. Unter der Haut des Pilzes kommt ein weißes bis leicht violettes Fleisch zum Vorschein. Ihre Blätter sind weiß und fest mit dem Hut verwachsen. Sie laufen herab. Im Gegensatz zu manch anderem Täubling sind die Blätter nicht brüchig und splitternd. Der Stiel kann bis zu 12 cm lang werden. Er kann weiß bis rötlich sein und weist eine zylindrische Form auf. Er verjüngt sich zum Hut hin etwas.

Herkunft & Saison

Den Frauentäubling findet man sowohl in Laubwäldern als auch in Nadelwäldern. Bevorzugt wächst er unter Buchen; dort ist er sehr häufig anzutreffen. Die größten Vorkommen sind im Sommer sowie im Herbst zu finden.

Geschmack

Der Frauen-Täubling begeistert mit einem feinen nussigen Geschmack. Sein Geruch ist unauffällig.

Verwendung in der Küche

Der Frauen-Täubling ist leider häufig von Maden befallen. Je jünger die gesammelten Exemplare sind, desto geringer ist gewöhnlich der Madenbefall. Der Frauen-Täubling weist ein recht festes Fleisch auf, das er sowohl beim Braten als auch beim Schmoren behält.

Am besten schmeckt der Pilz, wenn er frisch im Wald gesammelt wurde, denn dann kommt sein nussiges Aroma am besten zur Geltung. Der Frauen-Täubling kann gut eingefroren werden, aber auch durch Trocknen lässt er sich haltbar machen. Er passt sehr gut zu kurzgebratenem Fleisch oder in Schmorgerichte.


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