Goldbrasse-Dorade

Die Goldbrasse ist ein überaus delikater Speisefisch, der in keiner Fischküche fehlen darf. In Restaurants ist sie vor allem unter dem Namen „Dorade royale“ bekannt und ihm macht die Goldbrasse auch alle Ehre. Ein exquisiter Geschmack wird mit einer einfachen Verarbeitung kombiniert.

Goldbrasse_DoradeDer Körper der Goldbrasse ist oval und mit einem hohen Rücken versehen. (Foto by: © crimson / fotolia.com)

Die Goldbrasse gehört der Gattung der Meerbrassen an. Sie gehört eher zu den kleineren Arten unter den über 200 Meerbrassen-Arten. Bei der Goldbrasse gibt es keine männlichen und weiblichen Exemplare – alle Tiere sind bisexuell. Dies unterscheidet die Goldbrasse von zahlreichen anderen Brassenarten. Goldbrassen ernähren sich vor allem von kleineren Meerestieren wie Muscheln, Krebsen, Weichtieren, aber auch Fischen.

Aussehen

Der Körper der Goldbrasse ist oval und mit einem hohen Rücken versehen. An den Seiten ist er ein wenig zusammengedrückt. Auf dem Rücken ist die Goldbrasse dunkelgrau gefärbt. Zum Bauch hin wird die Farbe zunächst silbrig über stahlblau bis hin zu weiß. Seinen Namen verdankt der Fisch einem goldenen Fleck, den er auf beiden Wangen hat.

Außerdem ist die Partie zwischen den Augen golden gefärbt. Das Maul der Goldbrasse ich leicht unterständig. Bemerkenswert sind die dicken Lippen. Goldbrassen können bis zu 70 cm lang werden. Sie können dann ein Gewicht von bis zu 10 kg auf die Waage bringen. Gewöhnlich werden sie jedoch mit einer Länge von rund 30 cm geangelt. Sie wiegen dann etwa 2 kg.

Herkunft

Die Goldbrasse hält sich gerne in flachen Gewässern auf. Bis zu 40 m Tiefe sind für diesen Speisefisch in Ordnung. Bezüglich der Böden bevorzugt er Schlamm und Sand. Die Goldbrasse ist vor allem im Mittelmeer sehr verbreitet. Teilweise zieht sich ihr Lebensraum auch bis zur Atlantikküste vor Frankreich und den Kanarischen Inseln.

Geschmack

Goldbrassen weisen ein festes und vergleichsweise grätenarmes Fleisch auf. Ihr wohlschmeckendes Aroma machen sie zu beliebten Speisefischen.

Verwendung in der Küche

Das Fleisch der Goldbrasse ist relativ unempfindlich. Obwohl es ziemlich mager ist, wird es nicht trocken. Es eignet sich zum Grillen, Kochen, Braten, Dünsten, Pochieren oder Backen. Kleine Goldbrassen schmecken am besten, wenn sie im Ganzen gegart werden. Wenn man im Restaurant Goldbrasse essen möchte, findet man sie auf der Speisekarte gewöhnlich unter der Bezeichnung „Dorade royale“.

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