Grillen mit Gas

Der Gasgrill hat sich durchgesetzt, seit Jahren gehen die Verkaufszahlen nach oben. Viele denken nach wie vor, dass das Holzkohle-Aroma fehlt und das Grillen mit Gas gar nicht geht. Doch weit gefehlt, sie erzeugen ein hervorragendes Aroma, sind bequem und sehr vielseitig. Lassen Sie sich überzeugen, die Vorbehalte gegen den Gasgrill gehören bald der Vergangenheit an. Es handelt sich sowieso um ein deutsches Phänomen, denn in den USA sind gasbetriebene Grills schon lange populär.

Grillen mit Gas geht schnell und das lästige Anzünden entfällt.Grillen mit Gas geht schnell und das lästige Grill-Anzünden entfällt. (Foto by: Depositphotos)

Ein neuer Trend

Sicher ist eine gewisse Eingewöhnungszeit nötig, wenn Sie von Holzkohle auf Gas umsteigen. Bei einem Gasgrill müssen Sie schon ein wenig experimentieren, um die heißen Zonen herauszufinden. Probieren Sie es erst einmal mit Würstchen, wenn sie gleichmäßig braun werden, haben Sie den Grill schon im Griff. Die Gasgrills sind auf dem Vormarsch. Dabei ist es völlig egal, ob Sie sich für ein kleineres Modell entscheiden oder ob Sie gleich eine ganze Außenküche anschaffen wollen.

Ambitionierte Griller greifen gerne zu einer Grillstation, denn diese sind nicht nur für ein abwechslungsreiches Grillgut, sondern sie bereiten auch Beilagen zu. Die Anschaffungskosten betragen ca. 100 Euro, wobei natürlich nach oben hin keine Grenzen gesetzt sind.

An Gasgrills müssen Sie sich gewöhnen

Bei einem Holzkohlegrill ist es recht einfach. Das Grillgut wird einfach über offenem Feuer gebraten. Bei einem Gasgrill geht das nicht so einfach, bei den kleineren Modellen auf gar keinen Fall. Die kleineren Gasgrills besitzen nämlich nur einen Brenner und der ist im Gehäuse so fixiert, dass unterschiedliche Hitze-Zonen nicht möglich sind. Außerdem erzeugen diese Brenner Temperaturen, die Sie weder unter- noch überschreiten dürfen.

Typische Barbecue-Gerichte sind also schwierig zuzubereiten, dafür sind Temperaturen unter 100 Grad ideal und die lassen sich bei vielen kleinen Modellen nun mal nicht herstellen. Die Gasgrills lassen einfach keinen Bereich, in dem eine indirekte Hitze möglich wäre. Sie können zwar eine Trick anwenden, aber wirklich perfekt ist auch das nicht. Bringen Sie hierzu über den eigentlichen Grillrost einen zweiten Rost an und halten dabei etwas Abstand. Darunter wird dann eine Alu-Schale gestellt. Aber kleine Gasgrills haben natürlich auch ihre Vorteile, gegenüber großen Grill-Stationen sind sie recht einfach zu handhaben und Würstchen und Steaks können Sie allemal vernünftig grillen. Gasgrills gibt es in unterschiedlichen Größen zu kaufen.

  1. Kleinere, tragbare Gasgrills für den Balkon oder kleinen Garten
  2. Kugelgrills mit Gas
  3. Grillstationen
  4. Außenküchen für den großen Garten

GrillkücheDie Luxusversion aller Outdoor Grillfans ist die Grillküche im Garten. (Foto by: Depositphotos)

Kugelgrills

Diese Form ist sehr beliebt, aber unter den Gasgrills findet man nur wenige Modelle davon. Kugelgrills mit Gas nehmen noch immer eine Sonderstellung ein, es gibt nur zwei Hersteller, die solche Grills überhaupt anbieten. Niedrige Temperaturen werden Sie mit diesen Grills auch nicht erreichen, wie das ein Barbecue nun einmal erfordert. Das der Grill konstant 100 Grad Celsius hat, ist quasi ausgeschlossen. Hier sollten Sie auf ein Modell mit Ringbrennern greifen. Die Hersteller bestücken ihre Kugelgrills mit speziellen Einsätzen, die auch indirektes Grillen möglich machen. Damit stehen sie Holzkohlengrills in nichts nach.

Darf es etwas größer sein?

Die Grillstationen sind es. Sie sind auch recht schwer und lassen sich nicht so leicht transportieren, wie etwa kleine Gasgrills. Zwar sind sie mit Rollen ausgestattet, aber ein Gerät mit etwa 30 kg wird nicht zwischen Schuppen und Grillplatz hin und her gefahren. Es gibt aber schon kleinere Modelle mit zwei Brennern und ausklappbaren Seitenteilen, die bedeutend weniger Platz brauchen. Eine kleine Grillstation ist fast immer mit Stab-Brennern ausgestattet, die eine indirekte Grillzone bieten.

Die Außenküche

Bei einer Außenküche haben Sie eine Grillstation der besonderen Art. Sie bekommen hier drei oder vier normale Stab-Brenner, einen Hochtemperatur-Brenner und einen senkrechten Heck-Brenner für den Drehspieß. Dazu kommt ein Seitenkocher und manchmal einen Garraum mit separatem Deckel. Die Unterbauten bieten Platz für die Grillutensilien und die Gasflasche. Bei etlichen Modellen finden Sie zusätzliche Schubladen, die weiteres Zubehör und die Grill-Saucen aufnehmen. Allerdings haben diese Outdoor-Küchen ihren Preis, Sie müssen hier schon etwas tiefer in die Tasche greifen.


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