Grillen mit Kohle

Das Grillen mit Kohle ist der Klassiker unter den Grillmethoden überhaupt. Langsam rösten Gemüse, Fleisch und Fisch über den glühenden Kohlestücken.

Grillen mit KohleAls klassisches Grillen für Männer wird das Grillen mit Kohle bezeichnet. (Foto by: Depositphotos)

Kohlegrill: eine breite Auswahl an Variationen

Wenn ein Grill so beliebt und altbewährt ist wie der Kohlegrill, gibt es von ihm selbstverständlich etliche Variationen. Sie reichen vom praktischen Einmalgrill fürs Grillen im Park über Kamine und Feuerschalen bis hin zu Grillhütten, Kugelgrills und Smoker. Je nach Einsatzzweck, Präferenzen und Platzangebot lässt sich so das ideale Produkt finden.

Für welches Modell sich auch entschieden wird, alle begeistern durch entscheidende Vorteile. So sind diese Grillvarianten komplett unabhängig von einem Stromanschluss. Auch eine schwere Gasflasche kommt nicht zum Einsatz, weswegen sich der Standort des Grills flexibel wählen lässt. In der Nutzung der Kohle liegt ein weiterer Vorzug: Das Grillgut erhält einen herrlichen rauchigen Geschmack, wodurch es zu einem besonderen Leckerbissen wird. Viele dieser Grills sind aus Gusseisen oder Edelstahl gefertigt, was sie äußerst resistent gegenüber etlichen Witterungen macht. Sie können problemlos im Freien stehen.

Tipps und Tricks rund um das Grillen mit Kohle

Holzkohle oder Briketts darüber scheiden sichHolzkohle oder Briketts darüber scheiden sich oft die Grillgeister. (Foto by: Depositphotos)

Obgleich der Kohlegrill viele Vorteile hat, verfügt er für Ungeübte über einen Nachteil: Seine Inbetriebnahme (Griller anzünden) ist aufwendig. Viele Grillfans sehen daran jedoch etwas Positives. Sie zelebrieren geradezu das Anzünden und langsame Erwärmen der Kohle. Für alle Neulinge im Grillen mit Kohle gibt es hier ein paar Tipps:

  • Die Kohle sollte im Grill aufgetürmt werden. In der Mitte sollte die meiste Kohle liegen. So lassen sich Zonen auf dem Grillrost kreieren, die eine unterschiedliche Temperatur haben.
  • Über die Kohle wird ein wenig flüssiger Grillanzünder gegeben, um den Prozess zu beschleunigen. Niemals darf dieses Hilfsmittel zum Einsatz kommen, wenn ein Feuer vorhanden ist. Ansonsten ist die Verbrennungsgefahr immens.
  • Flüssige Grillanzünder sind einfacher zu handhaben als feste Grillanzünder, da sie sich besser dosieren lassen. Außerdem entwickeln sich so keine schädlichen Dämpfe. Spiritus und Benzin sollten nicht verwendet werden, da sie das Grillgut mit giftigen Stoffen versehen können.
  • Eine Alternative zum flüssigen Grillanzünder ist ein Kohlekamin. Dabei handelt es sich um eine Art Rohr, welches unten für eine gute Belüftung sorgt und mit Holzkohle gefüllt ist. Gemächlich glüht die Kohle von unten durch.

Griller anfeuern mit einem HeizkaminRecht einfach und praktisch ist das Anfeuern des Grillers mit einem Anzündkamin. (Foto by: Depositphotos)

Die Romantik des Rauches

Für viele Liebhaber des Grillens ist der Holzkohlegrill das einzig Wahre. Die Holzkohle schenkt dem Grillgut ein charakteristisches Aroma, da der Rauch direkt in das Grillgut einzieht. Das Essen erhält so eine Geschmacksnote, die sich in der Pfanne nicht kreieren lässt. Dies macht das Grillen mit Kohle zu etwas Besonderem.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Zeit, nachdem das letzte Grillgut vom Rost genommen worden ist. Langsam verglüht die Kohle, was für eine romantische Stimmung sorgt. Außerdem lassen sich in die heiße Kohle gut Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch in Aluminium legen, die so sehr bedächtig garen. Es gibt letztlich etliche Zubereitungsmethoden mit dem Holzkohlegrill, die stets ein wenig Fingerspitzengefühl und einen achtsamen Umgang mit Feuer erfordern.


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