Hering

Den Hering kennen wir wohl so ziemlich alle: Viele Fischkonserven wie Rollmops oder Brathering werden aus dem köstlichen Meeresfisch hergestellt. Dabei gibt es auch noch viele weitere Zubereitungsmöglichkeiten für diesen köstlichen Fisch. Gesund und köstlich – das ist der Hering.

HeringMan kennt den Hering als Brathering, Bismarckhering oder Rollmops. (Foto by: © Andrey Starostin / fotolia.com)

Der Hering ist ein Edelfisch, der zu den heringsartigen Fische (Clupeiformes) gehört. Tagsüber bleiben Heringe meist in der Nähe des Bodens und damit in der Tiefe. Erst zur Nacht schwimmen sie zur Oberfläche. Der Hering ernährt sich vorrangig von kleinen Meerestieren, z. B. Fischlarven, Leuchtgarnelen und Planktontieren.

Aussehen

Der Hering weist eine langgezogene Körperform auf. Würde man sie im Querschnitt betrachten, ergäbe sich eine beinahe perfekte, ovale Form. Der Hering ist am ganzen Körper beschuppt, was aber sein besonders hübsches Aussehen ausmacht, denn die Schuppen glänzen silbrig. Der Bauch des Herings ist weiß, während der Rücken verschiedenste Farben mit gelben, grünen, blauschwarzen oder blaugrünen Nuancen aufweisen kann.

Sogar ein leichter Purpurton ist möglich. Der Hering besitzt nur eine einzige Rückenflosse. Hinzu kommen eine Afterflosse, zwei Bauchflossen (auf Höhe der Rückenflosse) und eine perfekt symmetrische Schwanzflosse. Das Maul des Herings ist recht langgezogen, wobei der Unterkiefer sehr stark vorsteht. Heringe können bis zu 45 cm groß werden und ein Gewicht von 400 g erreichen, wobei kleinere Exemplare üblicher sind.

Herkunft

Der Hering lebt meist in großen Tiefen. Besonders in einer Tiefe von bis zu 200 m fühlt er sich wohl. Heringsvorkommen finden sich daher auch besonders häufig in der offenen See. In Schwärmen ist er im Atlantischen Ozean in der Nord- und Ostsee, an der asiatischen Nordküste sowie bis hinauf ins nördliche Polarmeer zu finden.

Geschmack

Das Fleisch des Herings schmeckt nicht nur sehr gut, sondern weist auch noch eine ganze Reihe gesunder Inhaltsstoffe auf – darunter auch die Omega-3-Fettsäuren.

Verwendung in der Küche

Heringe können auf vielerlei Art zubereitet werden. Viele kennen den Hering ohnehin in Form von Brathering, Bismarckhering oder Rollmops aus der Konserve. Ein Hering, der die Geschlechtsreife noch nicht erlangt hat, wird häufig gemeinsam mit verschiedenen Zutaten zu Matjeshering (Jungfernhering) verarbeitet. Von einem Bückling spricht man, wenn der Hering nur leicht gesalzen und anschließend geräuchert wird.

Bücklinge sind die perfekte Einlage in Salaten oder ein leckerer Zwischensnack. Salzheringe werden durch das Einlegen in Salz haltbar gemacht. Allerdings sollten sie vor dem Verzehr gewässert werden, da sie sonst zu salzig schmecken. Der Hering eignet sich auch sehr gut für die frische Zubereitung. Man spricht dann vom „grünen Hering“. So kann der Hering beispielsweise auf dem Grill zubereitet oder gebraten werden.

Vorher ist es allerdings erforderlich, den Fisch von seinen silbrigen Schuppen zu befreien und ihn auszunehmen. Wenn der Hering nicht im Ganzen zubereitet werden soll, empfiehlt es sich außerdem, vor der Zubereitung die Gräten zu entfernen. Der Hering kann ebenso natürlich wie dezent gewürzt genossen werden.

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