Himbeeren

Durch ihren fruchtigen und angenehm süßen Geschmack sind Himbeeren eine köstliche Komponente zahlreicher Desserts, Eissorten und Torten. Am besten schmecken sie aber immer noch frisch vom Strauch!

HimbeerenHimbeeren schmecken besonders gut, wenn sie frisch geerntet wurden. (Foto by: © Leonid Nyshko/ fotolia.com)

Himbeeren wachsen an bis zu zwei Meter hohen Sträuchern, deren Ruten sehr stachelig sind. Himbeeren haben eigentlich eine strahlend rote Farbe. Durch verschiedene Züchtungen sind inzwischen auch gelbe und schwarze Himbeeren im Handel erhältlich.

Die Beeren sind bei den kultivierten Arten etwa zwei Zentimeter stark, während die wilden Himbeeren nur etwa halb so groß werden. Sie wachsen oft in Wäldern am Wegrand. Offiziell sind Himbeeren eigentlich keine Beeren, sondern gehören zur Familie der Sammelsteinfrüchte.

Herkunft

Die Himbeere wurde erstmalig in Mittel- und Nordeuropa sowie in Nordamerika gezüchtet. Vermutlich ist sie bereits seit der Jungsteinzeit bekannt. Der größte Produzent ist heute Russland. Weitere bedeutende Anbauregionen sind die USA, Polen, Deutschland, Ungarn, die Ukraine, Kanada und Großbritannien.

Saison

Himbeeren sind nicht das ganze Jahr über erhältlich. Österreichische Himbeeren können von Juli bis November gekauft werden. Im Juni und Juli wird das Angebot durch spanische Himbeeren ergänzt. Von Dezember bis Februar stammen die wenigen erhältlichen Himbeeren aus Südamerika. Von März bis Mai sind Himbeeren hierzulande kaum erhältlich.

Geschmack

Reife Himbeeren begeistern durch ihr starkes Aroma. Der süßliche Geschmack ist mit einer leichten Säure kombiniert, sodass die Süße nicht zu stark in den Vordergrund tritt.

HimbeerkuchenAls fruchtiger Tortenbelag werden die Himbeeren gerne verwendet. (Foto by: © doris oberfrank-list/ fotolia.com)

Verwendung in der Küche

Himbeeren, die im Handel gekauft werden, sind im Prinzip schon verzehrfertig. Sie müssen nur noch gewaschen werden. Dazu werden sie nur abgebraust oder unter langsam fließendem Wasser gespült. Zu viel Druck vertragen die Früchte nicht. Selbstgepflückte Früchte müssen oft noch von den Stielen befreit werden, bevor sie gewaschen und verarbeitet werden können.

Himbeeren schmecken besonders gut, wenn sie frisch geerntet wurden. Natürlich können sie aber auch zu zahlreichen Gerichten verarbeitet werden, beispielsweise zu fruchtigen Sorbets, Eiscreme, Himbeerpudding, Kuchen und Torten.

Ein paar Rezept Empfehlungen:

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Himbeeren reagieren sehr empfindlich auf Druck und sollten daher vorsichtig gelagert werden. Die Lagerung ist nur im Kühlschrank bei möglichst niedrigen Temperaturen möglich und auch dann halten die empfindlichen Beeren nur zwei bis drei Tage, bevor sie matschig werden. Will man sie länger aufbewahren, sollten die Himbeeren eingefroren werden. Hierfür werden sie nebeneinander auf einem Backblech ausgelegt und so eingefroren. Anschließend können sie in Folien oder Dosen abgepackt werden.

Nährwert/Wirkstoffe

100 g Himbeeren beinhalten 80 g Wasser, 11, 6 g Kohlenhydrate, 6,8 g Ballaststoffe, 0,9 g Eiweiß und 0,5 g Fett. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehören Kalzium, Eisen, Vitamin A und Vitamin C. Himbeeren können in Saftform eine fiebersenkende Wirkung haben. Himbeeren wirken schweißtreibend. Himbeerblätter können bei Durchfall helfen und das Blut reinigen.


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