Hirschmedaillons

Wir zeigen Ihnen ein passendes Rezept mit dem Sie Hirschmedaillons ganz einfach nachkochen können.

Hirschmedaillons

Bewertung: Ø 4,1 (58 Stimmen)

Zutaten für 4 Portionen

2 EL Butter für die Pfanne
800 g Hirschfleisch mariniert (Medaillons)
5 Stk Knoblauchzehen zerdrückt
4 EL Öl (Raps oder Sonnenblume)
1 Prise Pfeffer
3 zw Rosmarin
1 Prise Salz

Zutaten für die Sauce

2 TL Balsamico Essig
75 g Butter, eiskalte Stückchen
100 ml Madeira
1 Prise Pfeffer
1 Prise Salz
2 TL schwarzes Johannisbeergelee
2 TL Senf, mittelscharf
400 ml Wildfond
Portionen
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Kategorie

Wildrezepte

Zeit

20 min. Gesamtzeit
10 min. Zubereitungszeit
10 min. Kochzeit

Schwierigkeitsgrad

normal

Zubereitung

  1. Falls Sie TK Hirschmedaillons haben, die Medaillons über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Die frischen oder aufgetauten Medaillons etwa eine Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Raumtemperatur bekommen. Das ist wichtig, damit bei der kurzen Bratzeit auch das Fleisch in der Mitte richtig heiß und entsprechend gar wird.
  2. Für die Sauce Wildfond und Madeira in einer Stielkasserolle heiß werden lassen und auf weniger als die Hälfte reduzieren. Den Senf, den Balsamico Essig beziehungsweise Crema die Balsamico und das Johannisbeergelee zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. In einer zweiten Pfanne, am besten aus Gusseisen, das Öl erhitzen und mit Rosmarinzweigen und den zerdrückten Knoblauchzehen aromatisieren. Vorsicht, dass der Knoblauch nicht anbrennt, das gäbe einen bitteren Geschmack.
  4. Die Medaillons salzen und pfeffern und mit einem Küchengarn in Form bringen (=umbinden), in der sehr heißen Pfanne von beiden Seiten anderthalb bis zwei Minuten scharf anbraten. Danach die Pfanne von der heißen Platte ziehen, und den Deckel auflegen. Lassen Sie einen Spalt, damit der Wasserdampf abziehen kann. Die Medaillons zehn Minuten ruhen und durchziehen lassen. Sie sollten gar, aber innen noch rosa sein.
  5. Während die Medaillons ruhen, die eiskalten Butterstückchen mit einem Schneebesen in die Sauce montieren, das heißt "darunterschlagen" in der Sprache der Köche. Vorsicht! Die Sauce darf auf keinen Fall mehr kochen, sonst trennen sich die Bestandteile der Sauce!

Tipps zum Rezept

Dazu passen Kartoffelspalten, hausgemachte Kroketten und ein frischer Tomatensalat.

Als weitere Gemüsebeilage bieten sich zum Beispiel in Butter gedünstete grüne Bohnen an, die noch knackig sind und mit Bohnenkraut und Knoblauch abgeschmeckt werden.

Wenn Sie einmal keine Hirsch Medaillons bekommen, könnten Sie das Rezept auf die gleiche Weise auch mit einem guten Stück vom Rind nachkochen, dann passen zusätzlich auch noch Röstzwiebeln dazu.

Wildgerichte sind nicht nur bei Sterneköchen äußerst beliebt sondern gehören auch zunehmend auf den festlichen Tisch von Privatmenschen. Ob zur Feierlichkeit des Geburtstages, zu Hochzeiten und Jubiläen oder zu Weihnachten und Silvester - Wildgerichte bereichern mit ihrem außergewöhnlichen intensiven Geschmack den Gaumen von Groß und Klein. Gerade Hirsch mit seinem zarten Fleisch und dem genüsslichen Geschmack bietet sich zum Nachkochen zu Hause wahrlich an!

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