Japan das Land der Fischküche

Sushi kennt inzwischen auch hierzulande beinahe jeder. Doch hat die Japanische Fischküche um einiges mehr zu bieten als nur Tintenfisch und Seetang. Wer noch nie Kugelfisch oder Seetang probiert hat, hat definitiv noch nicht alles gesehen.

japanisches GerichtDie japanische Küche ist sehr vielseitig und hat jedemenge gesunde Gerichte parat. (Foto by: © istock.com)

Japan ist zwar bekannt für seine Sushi und Sashami, doch hat das Land noch viele weitere köstliche Köstlichkeiten aus dem Meer zu bieten. Kaum eine Landesküche ist so vielseitig wie die japanische. Schon zum Frühstück wird in Japan bereits Fisch gegesssen. Da gibt es gegrillten Fisch oder Thunfisch mit gebratenem Spinat.

Die japanische Küche ist sehr fettarm und extrem gesund. Die Speisen werden mit Meerespflanzen schmackhaft gemacht. Fisch ist den Japanern überaus wichtig und essen absolut alle Arten was das Meer hergibt. Krabben-, Krebs-, Tintenfisch-, Oktopus-, Algenarten, etc. Einige Fischsorten kommen in der Japanischen Küche besonders häufig vor:

Die gängigsten Fischsorten

  • Tintenfisch (ika): Tintenfische kann roh verzehrt werden, wird aber oft auch gekocht. Gekochter Tintenfisch nimmt eine leicht gummiartige Konsistenz an, was dem guten Geschmack jedoch keinen Abbruch tut. Im rohen Zustand ist er weiß. Tintenfisch wird auch als getrockneter Fisch verspeist.
  • Austern (kaki): Austern werden in Japan in Austernbanken künstlich gezüchtet und abgeerntet. Sie werden in der Japanischen Küche vorrangig roh gegessen. Aber auch Rezepte, die gekochte Austern benötigen, sind zu finden.
  • Thunfisch (maguro): Thunfisch wird in Japan vorrangig roh verzehrt. Thunfisch kann unterschiedliche Farben haben. Die rote, pinke oder hellbraune Farbe zeigen an, wie viel Fett der Fisch enthält.
  • Seetang (kaiso): Seetang hat einen hohen Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen. Man kann Seetang in Japan frisch kaufen, in unseren Breiten ist er meist nur in getrockneter Form erhältlich. Seetang wird beispielsweise verwendet, um Reis darin einzuwickeln.

Japanisches Sushi

SushiSushi ist international beliebt. Nori Maki ist die bekannteste Sushi Variante. (Foto by: © istock.com)

In Japan gibt es verschiedene Sushi-Arten. Die bekannteste ist norimaki. Dabei wird der Reis auf nori-Seetang verteilt, mit Fisch, Meeresfrüchten oder Gemüse gefüllt und eingerollt. Anschließend werden sie in kleine Scheiben zerkleinert und so zu den mundgerechten Häppchen geformt, die wir auch hierzulande kennen.

Es gibt jedoch noch weitere Varianten, die sich durch die Art des verwendeten Reises, der Form des Sushis sowie durch die Füllung unterscheiden. Als Auflage für Sushi eignen sich zahlreiche Fischsorten, beispielsweise der Gelbschwanz, der Thunfisch, der Tintenfisch, die Makrele, der Kabeljau, der Aal sowie der Lachs.

Aber auch Meeresfrüchte gehören zu den beliebten Belägen, so auch Krebse, Kammmuscheln, Archenmuscheln, Austern und Krabben. Sushi sollte nur mit frischem Fisch zubereitet werden, zumal er ja roh gegessen wird. Aber auch Fisch aus der Tiefkühltruhe sollte in japanischem Sushi keine Verwendung finden, denn der Geschmacksunterschied zeigt sich sehr deutlich.

Auch die Farbe des Fischfleischs kann auf das Alter des Fisches hinweisen. Eine Sonderform des Sushi sind Sashimi. Es handelt sich dabei um Sushi, das ohne Reis zubereitet wird. Dafür werden ebenfalls gerne Meeresfrüchte und Fisch verwendet.

Exotische Spezialitäten aus dem Meer

Bei Fischen und Meeresfrüchten kennen die Japaner kein Pardon, hier wird einfach alles gegessen, was man aus dem Meer fischen kann. Für Europäer mag dies seltsam erscheinen, doch ist es auch ein Abenteuer, einige der japanischen Meeresspezialitäten zu probieren.

Kugelfisch (fugu): Kugelfisch ist sehr giftig. Er wird in Japan jedoch in Gefangenschaft gezüchtet, sodass er das tödliche Gift nicht aufnehmen kann. So wird er zu einer köstlichen Delikatesse, die allerdings außerordentlich teuer ist.

Seegurke (namako): Von der Seegurke werden gerne die Innereien serviert – in Japan handelt es sich dabei um eine wahre Delikatesse. Trepang-Suppe ist eine Suppe aus gedämpfter und geräucherter Seegurke. Der Geschmack ist ein seltenes Geschmackserlebnis.

Aal (unagi no ko): Aal wird sehr jung gefangen und verspeist. Sie haben mit einem ausgewachsenen Aal wenig gemeinsam. Sie sind kaum mehr als dünne Bänder ohne Farbe, die unter anderem zu Sushi verarbeitet werden.


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