Joghurt

Joghurt wird wohl so ziemlich in jedem österreichischen Haushalt verzehrt. Das Milchprodukt hatte lange Zeit sogar einen Ruf als typisches Diätprodukt inne. Heute besinnt man sich immer mehr auf gesunde Naturjoghurts, die ohne Zuckerzusätze auskommen, und kombiniert sie mit frischem Obst oder Müsli.

JoghurtNaturjoghurt weist einen leicht säuerlichen Geschmack auf. (Foto by: © gold36 / fotolia.com)

Bei Joghurt handelt es sich um Milch oder Obers, die durch den Zusatz von Milchsäure hergestellt wird. Joghurt wird gerne als Zwischenmahlzeit eingesetzt und wird zu diesem Zweck häufig mit Zucker und Früchten versetzt.

Herkunft

Woher Joghurt genau stammt, ist nicht geklärt, da es verschiedene Theorien über seine Entdeckung gibt. Als Lebensmittel wurde Joghurt besonders zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt, konnte sich aber noch nicht sehr verbreiten, da den Privathaushalten die Kühlmöglichkeiten fehlten. Seit den 1960er Jahren wird Joghurt nicht mehr nur als klassischer Naturjoghurt vertrieben, sondern auch als Fruchtjoghurt an den Kunden gebracht.

Aussehen

Joghurt weist je nach Sorte eine dickflüssige bis stichfeste Konsistenz auf. Naturjoghurt hat eine weiße Farbe, während Fruchtjoghurt in Abhängigkeit von der jeweiligen Zutat beinahe jede beliebige Farbe annehmen kann, von Rot bei Himbeer- oder Erdbeerjoghurt über Violett bei Heidelbeerjoghurts oder braun bei Schokoladenjoghurts.

Geschmack

Naturjoghurt weist einen leicht säuerlichen Geschmack auf, was angesichts der Herstellung von Joghurt nicht weiter verwundert. Deshalb bevorzugen sehr viele Menschen Fruchtjoghurts. Sie enthalten Zucker und Früchte bzw. Fruchtaromen. Dementsprechend schmecken sie vor allem süß und ein wenig nach der jeweiligen Obstsorte.

Anwendung/Verwendung in der Küche

Joghurt ist eine beliebte Zwischenmahlzeit. Typisch sind hierfür die gezuckerten Fruchtjoghurts, die bereits verzehrfertig aus dem Kühlschrank kommen. Die gesündere Variante hierfür ist es, einen Naturjoghurt mit frisch geschnittenem Obst zu vermengen, denn dabei ist wesentlich weniger Raffinadezucker im Spiel. Auch auf dem Frühstückstisch macht sich Joghurt gut, beispielsweise gemischt mit einem knackigen Müsli. Joghurt kann man auch beim Kochen sehr gut einsetzen, beispielsweise zum Verfeinern von Saucen oder zum Herstellen von Dressings für Salate.

Sonstiges/Besonderheiten

Man unterscheidet verschiedene Joghurtsorten. Naturjoghurt besteht lediglich aus Milch bzw. Obers und Milchsäurebakterien. Je nach Fettgehalt entscheidet man Sahnejoghurt, Joghurt, fettarmen Joghurt und Magermilchjoghurt. Fruchtjoghurt wird mit Fruchtzubereitungen oder Früchten erweitert. Als Fruchtjoghurt darf ein Produkt nur bezeichnet werden, wenn mindestens 6 Prozent Fruchtanteil vorhanden sind. Ist der Fruchtanteil geringer, handelt es sich um Joghurt mit Fruchtzubereitung bzw. mit Fruchtgeschmack. Ebenfalls erhältlicher Trinkjoghurt schmeckt wie normaler Früchtejoghurt, ist aber wesentlich dünnflüssiger.


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