Kakao

Schon die Azteken wussten um die Wirkung und den feinen Geschmack der Kakaobohne. Nicht nur in Form von Schokolade, auch in vielen anderen Zubereitungsarten kommt Kakao zum Einsatz und verleiht verschiedensten Gerichten einen feinen, markanten und leicht bitteren Geschmack.

KakaoZum Backen verwendet man meist Forastero-Kakao. (Foto by: © Brent Hofacker / fotolia.com)

Kakao wird aus dem Samen des Kakaobaums gewonnen. Er wird gewöhnlich in Form von Kakaopulver verwendet. Unter Kakao verstehen wir aber auch ein Milchgetränk, das aus Milch, Zucker und Kakaopulver hergestellt wird und als „Kaba“ bezeichnet wird. Kakao ist natürlich nach wie vor einer der wichtigsten Bestandteile von Schokolade. Je edler Kakao ist, desto teurer ist er auch. Zu den teuersten und seltensten Sorten gehören die Kakaosorten, die in die Gruppe „Criollo“ einzuordnen sind. Er ist heutzutage selten geworden und stellt eine wahre Delikatesse dar.

Herkunft

Kakaopulver wird aus den Früchten des Kakaobaumes gewonnen. Schon die Azteken wussten die aphrodisierende Wirkung des Kakaos zu schätzen. Ursprünglich stammt er aus der Gegend rund um den Amazonas. Heute finden sich die Anbaubaugebiete jedoch überall dort, wo ein entsprechend warmes und feuchtes Klima vorherrscht. Die Hauptanbaugebiete befinden sich vor allem in Afrika. Die weltweit größten Produzenten an Kakaobohnen sind die Elfenbeinküste, Indonesien, Ghana, Nigeria, Kamerun, Brasilien, Ecuador, Togo, Papua-Neuguinea und die Dominikanische Republik.

Aussehen

Kakaobohnen sind länglich bis oval geformte Früchte, die je nach Sorte eine unterschiedlich braune Färbung einnehmen können. Besonders beim Backen wird jedoch im Regelfall fertiges Kakaopulver verwendet. Es weist eine pudrige Konsistenz auf und ist sehr dunkelbraun gefärbt.

Geschmack

Zum Backen verwendet man meist Forastero-Kakao. Er weist einen nur wenig aromatischen Kakaogeschmack auf, der teilweise bittere oder säuerliche Komponenten beinhaltet.

Anwendung/Verwendung in der Küche

Beim Backen wird Kakao vorrangig verwendet, um den Kuchenteig dunkel einzufärben – in diesem Fall verwendet man nur ganz wenig Kakaopulver, etwa einen halben bis einen ganzen Teelöffel. Wenn man auch einen deutlichen schokoladigen Geschmack erreichen möchte, verwendet man eine größere Menge, etwa zwei bis drei Teelöffel. Kakaopulver findet aber auch noch in anderen Bereichen Einsatz. So verleiht er beispielsweise Pudding seinen Geschmack, verwandelt langweilige Milch in köstlichen „Kaba“, gibt Kaffee eine schokoladige Note oder sorgt für den Geschmack in Schokoladeneis.


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