Kann man Blätterteig einfrieren?

Blätterteig eignet sich perfekt, um ihn einzufrieren. Wir erklären, was dabei zu beachten ist und wie der Teig später wieder aufgetaut wird.

BlätterteigGleich vorweg - ja Blätterteig kann man ohne viele Bedenken einfrieren. (Foto by: Depositphotos)

Blätterteig richtig einfrieren

Fertiger Blätterteig lässt sich problemlos einfrieren. Dazu muss er lediglich zwischen Butterbrot- oder Backpapier gelegt oder als Rolle in die Tiefkühltruhe gelegt werden. Auch selbstgemachter Blätterteig lässt sich auf diese Weise einfrieren. Da er nur aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser besteht, ist das Risiko für Salmonellen sehr gering, wobei der Blätterteig trotzdem nach spätestens sechs Monaten verarbeitet werden sollte.

Idealerweise wird der Teig direkt in die Form gebracht, die er später haben soll. So kann er nach dem Auftauen leichter verarbeitet werden und benötigt oft auch weniger Platz im Tiefkühler.

So wird der Blätterteig aufgetaut

Beim Auftauen von Blätterteig gibt es eigentlich nur eine Sache zu beachten: Der Teig benötigt Zeit. Wird halbgefrorener Blätterteig verarbeitet, kleben die einzelnen Schichten zusammen und sind am Ende weniger luftig. Deshalb: Teig für mindestens 45 Minuten bei Raumtemperatur auftauen lassen und danach weiterverarbeiten.

Wer Gefüllte Blätterteigtaschen einfrieren möchte, sollte dies vor dem Backen tun. Idealerweise wird nur der Blätterteig vorgebacken, gefüllt und anschließend eingefroren. Je nach Füllung sollten die gefüllten Taschen innerhalb einiger Wochen aufgetaut und gebacken werden.


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User Kommentare

Martina1988
Martina1988

Vielen Dank für den Tipp! Nun weiß ich endlich, wie ich den unverarbeiteten Blätterteig einfrieren kann!

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