Kartoffeln

Die Kartoffel trägt auch den Beinamen „tolle Knolle“, den sie auch voll und ganz verdient. Kalorienarm, köstlich und immer wieder neu – so könnte man Kartoffeln treffend beschreiben. Was es rund um die Kartoffel zu wissen gibt, ist im folgenden Artikel nachzulesen.

KartoffelnDie Kartoffel gehört zu den Grundnahrungsmittel, sie besteht zu 80% aus Wasser. (Foto by: © RRF / fotolia.com)

Kartoffeln sind Knollen, die unter der Erde wachsen. Überirdisch sind nur das grüne Blattwerk und die Blüten bzw. später Beeren zu sehen. Das in den Kartoffeln enthaltene Solanin ist giftig und sorgt für schwere Begleiterscheinungen, die im schlimmsten Fall bis zum Tod durch Atemlähmung führen können. Deshalb sollten Kartoffeln zum einen nicht roh gegessen werden und auch aussortiert werden, wenn sie grüne Stellen aufweisen.

Herkunft

Kartoffeln wurden ursprünglich in Südamerika angebaut, besonders in Bolivien und Peru. Kultiviert werden sie vermutlich seit rund 5.000 Jahren. Im 16. Jahrhundert brachten die Spanier die Kartoffeln nach Europa. Anfänglich wurde sie jedoch hier nicht als Lebensmittel genutzt, da das enthaltene Solanin beim rohen Verzehr die Leute abschreckte.

Der österreichische Markt wird größtenteils durch die inländische Produktion abgedeckt, wird jedoch das ganze Jahr über durch europäische Importe ergänzt. Das weltweit wichtigste Anbauland für Kartoffeln ist China, weit abgeschlagen folgen danach Russland, Indien, Polen und die USA. In der EU sind Polen, Deutschland und die Niederlande die größten Produzenten.

Saison

Da es für beinahe jede Jahreszeit spezielle Kartoffelsorten gibt, sind sie das ganze Jahr über verfügbar. Kartoffeln kauft man am besten beim Bauernhof seines Vertrauens oder auf dem Wochenmarkt. Im Supermarkt findet man sie oft in kleine Plastiksäcke verpackt vor. Allerdings schwitzen die Kartoffeln darin, was ihre Haltbarkeit stark verringert. Netze sind diesbezüglich zwar etwas besser, allerdings bekommen die Kartoffeln so zu viel Licht. Am besten werden sie in Papiertüten abgepackt.

Geschmack

Der Geschmack der Kartoffel lässt sich nicht pauschal beschreiben, denn es gibt tausende verschiedene Sorten. Typisch ist ein erdiger Geschmack, der dem von Roten Beeten ähnelt. Teilweise schmeckt man aus Kartoffeln auch eine Kastaniennote heraus.

Verwendung in der Küche

KartoffelpürreeBei der Zubereitung von Kartoffel Rezepten lohnt es sich auf die Sorte zu achten. (Foto by: © kab-vision / fotolia.com)

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass grüne Stellen auf die Bildung von Solanin durch zu viel Licht hinweisen. Solanin ist giftig und sollte nicht verzehrt werden. Für die meisten Zubereitungsarten müssen Kartoffeln geschält werden. Für Pellkartoffeln werden sie erst in wenig Wasser gedämpft und geschält, wenn sie fertig sind.

Für Salzkartoffeln hingegen schält man sie zuerst und kocht sie dann ebenfalls in ein wenig Wasser. Farmkartoffeln oder Ofenkartoffeln werden mit Schale zubereitet. Sie werden im Ofen gebacken, bis die Kartoffel komplett durch ist. Die Schale kann dann mitgegessen werden. Kartoffeln sind beliebte Beilagen, aber auch als Hauptgerichte eignen sie sich hervorragend.

Typische Kartoffelgerichte sind Kartoffelpüree und Gratins wie z.b. ein Kartoffelgratin. Wichtig ist für die Kartoffelküche, für welche Handelsklasse man sich entscheidet. Zur Auswahl stehen festkochende, vorwiegend festkochende und mehligkochende Kartoffeln, die jeweils für unterschiedliche Gerichte am besten geeignet sind.

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Aufbewahrung/Haltbarkeit

Kartoffeln sollten immer dunkel und trocken gelagert. Sie mögen es außerdem schön kühl. Je dunkler es um die Kartoffeln ist, desto länger halten sie. Dadurch wird nämlich zum einen die Bildung von Solanin verzögert und zum anderen das Keimen verlangsamt. Wenn Kartoffeln bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden, halten sie im Regelfall nur zwischen zwei und vier Wochen.

Nährwert/Wirkstoffe

Kartoffeln enthalten außerordentlich viel Kalium, aber auch Vitamin C, Phosphor und Kalzium. Kartoffeln sind als Dickmacher verschrien, was aber überhaupt nicht korrekt ist. Was an Kartoffeln dick macht, ist vor allem das Fett, das benötigt wird, um sie zu frittieren oder zu Chips zu verarbeiten. Die Kartoffeln selbst sind kalorienarm und sehr gesund. Sie sättigen sehr stark und sind daher gerade für die Gewichtsabnahme ein sehr gut geeignetes Lebensmittel.


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