Kochschokolade - Schokolade

Schokolade ist die liebste Nascherei der meisten Österreicher. Dabei ist die Leckerei auch für das Backen und Kochen ungeheuer wichtig. Geschmolzene Blockschokolade ist die Basis zahlreicher Kuchen, Desserts und anderer Gerichte. Hier ist sie entweder Geschmacksträger oder für die Verzierung gedacht.

KochschokoladeBlockschokolade schmeckt natürlich zuallererst nach Schokolade. (Foto by: © sharryfoto / fotolia.com)

Schokolade ist nicht nur ein beliebtes Naschwerk – auch in der Küche und vor allem beim Backen spielt Kochschokolade eine wichtige Rolle. Kochschokolade kennen viele auch unter der Bezeichnung Blockschokolade und Haushaltsschokolade. Kochschokolade ist übrigens nicht dasselbe wie Kuvertüre, denn es handelt sich dabei um eine billigere und weniger qualitative Schokolade. Kochschokolade wird aus Wasser, Zucker, Kakaobutter und Kakaopulver hergestellt.

Aussehen

Kochschokolade wird meist in groben Tafeln verkauft, die in nur wenige Blöcke mit 25 bis 50 g Schokolade geteilt sind. Daher rührt auch die Bezeichnung als Blockschokolade. Die Farbe variiert je nach Kakaoanteil zwischen einem helleren und einem sehr dunklen Braun.

Geschmack

Blockschokolade schmeckt natürlich zuallererst nach Schokolade. Allerdings kann man diesen Schokoladengeschmack qualitätsbedingt weder mit normaler Schokolade oder Kuvertüre vergleichen. Bei billigen Produkten schmeckt man häufig Zucker oder Fett stark hervor. Für den normalen Verzehr eignet sich Blockschokolade daher nur bedingt.

Anwendung/Verwendung in der Küche

Kochschokolade wird im Regelfall geschmolzen verwendet, sei es um damit einen Teig zu verfeinern oder um einen Kuchen damit zu glasieren. Das richtige Schmelzen ist eine Kunst für sich. Am einfachsten funktioniert dies in der Mikrowelle. Dazu wird die Kochschokolade in ihre Stücke zerbrochen und in eine Schüssel gegeben. Auf einer der niedrigsten Stufen der Mikrowelle wird sie nun langsam minutenweise geschmolzen. Zwischendurch sollte immer wieder umgerührt werden.

Vorsicht: Auf den hohen Leistungsstufen der Mikrowelle droht die Schokolade zu verbrennen, wodurch sie pampig statt flüssig wird. Auf Nummer sicher geht man mit einem Wasserbad, bei dem das Wasser sehr heiß ist, aber nicht mehr kocht. Die Kochschokolade wird in einer Schüssel in das heiße Wasser gegeben und unter beständigem Rühren geschmolzen. Dies dauert zwar länger, ergibt aber gewöhnlich ein ordentlicheres Ergebnis.

Als Glasur wird Schokolade nicht nur für Kuchen – typischerweise Rührkuchen – verwendet, sondern beispielsweise auch für Plätzchen und Kekse, Pralinen und Trüffeln. Außerdem dient geschmolzene Schokolade auch als Grundlage für Desserts wie z. B. das bekannte Mousse au chocolate.


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