Köstlich und verführerisch, der Saft grüner Oliven

Olivenöl - das Öl der Götter besitzt gegenüber anderen Pflanzenölen eine Reihe von Vorteilen, die es zum idealen Speiseöl in der Küche machen.

OlivenölOlivenöl wird auch als das Öl der Götter bezeichnet.

Olivenöl ist gesund. Dies belegt eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien. Doch über die gesundheitlichen Aspekte hinaus: Es sind die Spitzenköche und Gourmets, die den Ruf edler Olivenöle in aller Welt verbreiten. Sie kommen ohne die grüngoldene Würze nicht mehr aus.

Voraussetzung - Es muss ein Topprodukt sein!

Ein wirklich gutes Olivenöl ist nicht billig. Wer es nur im Salat verwendet, hat wenig begriffen! Vielmehr verleiht es verschiedensten Saucen Tiefe und würzt Gemüse-, Fisch- und Fleischgerichte ebenso, wie einen raffinierten Pasta-Gang.

Zudem eignet es sich auch für Brat-, Koch- und Frittierprozesse. Seiner Verwendung sind kaum Grenzen gesetzt. Gutes Olivenöl unterstreicht den Eigengeschmack edler Produkte und verbessert Mittelmässiges in der Küche.

Hier erfahren Sie wie einfach es ist damit das "Grüne Gold des Südens" auch in Ihrer Küche zum Star wird.

Herstellung von Olivenöl

Der Olivenbaum gehört zu den ältesten Kulturpflanzen des Mittelmeerraumes. Das daraus gewonnene Olivenöl zählt seit Jahrtausenden zu den wichtigsten Lebensmitteln der Bewohner der Mittelmeerländer. Über 150 verschiedene Olivenbaumarten sorgen inzwischen für eine Geschmacksvielfalt fast wie beim Wein.

Besonders im gemäßigten Mittelmeerraum finden die "knorrigen" Bäume, die einige hundert Jahre alt und bis zu 20 Meter hoch werden können, ideale Lebensbedingungen. Die Olivenernte ist auch heute noch schwere körperliche Arbeit. Die empfindlichen Früchte werden meist noch per Hand geerntet, bevor sie in den Ölmühlen weiterverarbeitet werden.

Das Öl wird aus dem Fruchtfleisch bei manchen Qualitätstufen auch aus dem Kern der Frucht gewonnen (in sogenannten Ölmühlen gepresst). Es wird dabei weder erhitzt noch werden weitere Stoffe hinzugefügt, es handelt sich um einen völlig natürlichen Herstellungsprozess.

Olivenöl der gesunde Kalorien-Killer

Olivenöl aus OlivenOlivenöl wird aus der Frucht der ältesten Kulturpflanzen des Mittelmeerraumes hergestellt.

Hochwertiges Olivenöl ist aufgrund seiner Zusammensetzung besonders leicht emulgierbar und dadurch auch von der menschlichen Verdauung leicht aufzuspalten. Es wird vom Körper fast vollständig ausgenutzt.

Vorbeugend Wirkung

Das Öl ist ebenso ein hervorragendes Mittel zur Anregung des Gallenflusses. Für Personen mit Magenproblemen ist es besonders zu empfehlen. Zusätzlich sind im Olivenöl viele hochwertige und lebensnotwendige Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine enthalten. Es verringert die Gefahr von Diabetes und beugt zudem Arterioskleroseerkrankungen vor.

In manchen Studien wird Olivenöl auch eine Krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt. Besonders gut ist Olivenöl für die Ernährung von Kleinkindern geeignet. Es fördert das Wachstum und ähnelt dem Fett der Muttermilch.

Geschmack und Kategorien - Güteklassen

Olivenöl kann fruchtig, herb, würzig, fein oder auch etwas bitter schmecken. Hier muss man sicher einige Olivenöle testen, bevor man seinen Favoriten herausgefunden hat. Aber nicht nur die Olivensorte bestimmt den Geschmack eines Öles, sondern auch der Reifezustand der Oliven.

Kategorien

Grundsätzlich gibt es kaltgepresste (extra native und native) Olivenöle und solche, die unter Zusatz von Dampf und chemischen Stoffen raffiniert werden.

Olivenöle werden in vier Güteklassen eingeteilt:

  1. Natives Olivenöl extra
    Ist die erste Güteklasse und wird direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen (mögliche Zusatzangaben: "erste Kaltpressung" oder "Kaltextraktion"). Ein Mischen mit anderen Ölen ist nicht erlaubt.
  2. Natives Olivenöl
    Gegenüber Nativem Olivenöl extra sind leichte sensorische Fehler vorhanden und wird ebenso direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen. Ein Mischen mit anderen Ölen ist auch hier nicht erlaubt.
  3. Olivenöl
    Besteht aus raffiniertem Olivenöl gemischt nativem Olivenöl.
  4. Oliventresteröl
    Enthält ausschließlich Öl aus der Behandlung von Rückständen der Olivenölgewinnung und direkt aus Oliven gewonnenes Öl oder enthält ausschließlich Öl aus der Behandlung von Oliventrester und direkt aus Oliven gewonnenes Öl.

Kriterien für den Eigengeschmack

Olivenöl in der KücheOlivenöl wird in immer Küchen für alle möglichen Speisen eingesetzt.

Das Öl aus der ersten, der "sanften", Pressung, ergibt ein angenehm leichtes, hellgrünes Öl mit zartem Geschmack.

Öl aus der zweiten Pressung enthält mehr Chlorophyll und hat eine kräftigere mehr ins Dunkelgrüne gehende Farbe. Der Geschmack ist wesentlich intensiver – dies sollte man auch bei Kochen bedenken.

Öl der dritten Pressung hat eine fast dunkelgrüne Farbe und schmeckt ziemlich herb. Der prägnante Eigengeschmack, wird von den einzelnen Speisen aufgesogen und kann unter anderem beim Frittiergut stören. Es ist natürlich Geschmacksache!

Lagerung

Da gutes Olivenöl recht teuer ist, sollte man für die Aufbewahrung einige Grundregeln beachten: Lagern an einem dunklen Ort, Temperaturschwankungen vermeiden, Lagertemperatur muss um 15° C liegen. Dann ist ein guter Verschluss unverzichtbar, damit nur wenig Sauerstoff mit dem Öl in Berührung kommt. So können Sie das gute Olivenöl etwa sechs bis acht Wochen lagern.

Tipps in der Küche

  1. Olivenöl kann bis auf 210°C erhitzen und zum Frittieren verwenden.
  2. Ehe man das Olivenöl in die Pfanne gibt, sollte man diese gut erhitzen. Dann erst das Olivenöl hineingeben, auf bis max. 180°C erhitzen und dann das Bratgut hineinlegen. Das Olivenöl ist dann heiß genug, wenn es den Rauchpunkt erreicht hat.
  3. Während des Bratens kein kaltes Olivenöl zugeben, sonst wird das Bratgut trocken.
  4. Das Olivenöl nie in einer geschlossenen Pfanne erhitzen, es kann sich dabei entzünden.
  5. Ein paar Tropfen Olivenöl nach dem Kochen in eine Sauce gegeben, veredeln das Aroma.
  6. Für besonders zarte Steaks oder Koteletts, marinieren Sie sie einige Stunden vorher in Olivenöl mit Kräutern, Knoblauch und Pfeffer.
  7. Köstliche Gemüsesaucen lassen sich zubereiten, indem man fein gewürfeltes Gemüse kurz in Olivenöl anbrät, dann einen Schuß Weißwein und Gemüsebrühe hinzugibt und das Gemüse darin weiterdünstet, bis es gar ist.
  8. Olivenöl, das man für Salatsaucen nimmt, sollte Zimmertemperatur haben, da es dann sein Aroma am besten entfaltet und sich außerdem auch am schnellsten mit den anderen Zutaten verbindet.
  9. Nudeln kleben nicht zusammen oder am Topfboden fest, wenn Sie einen Eßlöffel Olivenöl in das Kochwasser geben. Die Nudeln erhalten ein besonders feines Aroma, wenn nach dem Abgießen ein weiterer Eßlöffel Olivenöl hinzufüg wird.
  10. Olivenöl sparsam verwenden. Immer erst ganz kurz vor dem Servieren das Öl über die Salate / die Gerichte geben.
  11. Sie können den Gesachmack abschwächen, indem Sie das Olivenöl mit herkömmlichen Pflanzenöl (zum Beispiel Sonnenblumenöl) mischen.
  12. Bei manchen Sorten ist der Olivenölgeschmack ein wenig zu intensiv. Was im Salat köstlich schmeckt kann beim Braten ein unangenehmes Aroma entwickeln.
  13. Olivenöl, das im Kühlschrank aufbewahrt wird, flockt bei niedrigen Temperaturen naturgemäß aus. Das be- deutet keine Qualitätsminderung des Öls, sondern ist vielmehr ein Zeichen seiner Naturbelassenheit. Auf Zimmertemperatur erwärmt, lösen sich die Flocken rasch wieder auf.
  14. Haben Sie eine Olivenölflasche längere Zeit nicht verwendet, riechen Sie zuerst kurz hinein: Ranziges Olivenöl riecht so scheußlich, dass Sie es auf jeden Fall bemerken.

Rezepte mit Olivenöl

Ob für Salatmarinaden, köstliche Saucen oder zum Braten von zartem Fleisch und knackigem Gemüse ist das Olivenöl universell einsetzbar und für fast jedes Gericht geeignet.

Hier eine Auswahl von Rezepten unter Verwendung von Olivenöl:


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