Kokosöl

Kokosöl ist mit einem negativen Ruf belastet. Doch dies geschieht zu Unrecht, denn das native Kokosöl weist jede Menge gesunder Inhaltsstoffe auf, die sich positiv auf den Organismus auswirken können.

KokosölBasis für die Gewinnung von Kokosnussöl ist das Fruchtfleisch der Kokosnuss. (Foto by: joannawnuk / istock.com)

Kokosöl ist beinahe farblos und weist nur einen ganzen milden Geschmack auf. Es handelt sich um ein hochwertiges Öl, das insbesondere als natives Öl genossen werden sollte. Es ist zwischenzeitlich kaum mehr aus der Küche wegzudenken.

Herkunft / Qualitätsmerkmale

Basis für die Gewinnung von Kokosnussöl ist das Fruchtfleisch der Kokosnuss, das sehr viel Fett enthält. Natives Kokosnussöl wird nicht erhitzt, sondern vor allem durch die Kaltpressung gewonnen. Es weist sehr viele wertvolle Inhaltsstoffe auf. Im Optimalfall werden die Kokosnüsse direkt nach dem Knacken verarbeitet, sodass das im Fruchtfleisch enthaltene Fett nicht ranzig wird, wodurch sich die Peroxidzahl erhöhen kann.

Kokosnussöl kann natürlich auch durch Raffination gewonnen werden. Allerdings ist dieses Öl nicht besonders hochwertig und genießt einen schlechten Ruf. Das Vitamin E wird durch die chemische Behandlung und die Bleiche beinahe komplett zerstört. Kokosnüsse werden überall auf der Welt in den tropischen Regionen angebaut. Die wichtigsten Hauptlieferanten von Kokosnüssen sind Malaysia, die Philippinen, Indonesien und Sri Lanka.

Anwendung in der Küche

Kokosöl weist eine hohe Hitzebeständigkeit auf und kann problemlos zum Braten oder Frittieren verwendet werden. Es wird besonders häufig beim Backen verwendet, beispielsweise bei der Herstellung von Kuvertüre oder beim Backen von Torsten, Pralinen und Kleingebäck.

Da sein Eigengeschmack nicht besonders stark ausgeprägt ist, kann es im Prinzip für jede Anwendungsform beim Kochen verwendet werden. Kokosöl muss nicht gekühlt gelagert werden und hält sich so bis zu zwei Jahre. Gekühlt hält es noch länger. Die Flasche sollte vor der Sonneneinstrahlung geschützt werden. Wenn die Lagerungstemperatur unter 24 Grad sinkt, wird das Öl fest und verwandelt sich in Kokosfett.

Unsere Rezept Empfehlungen:

Gesundheit

Raffiniertes Kokosfett sollte möglichst nicht verwendet werden. Bei der Härtung entstehen Transfettsäuren, die nachgewiesenermaßen einen negativen Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben. Dadurch kann sich das Risiko für Herzerkrankungen wesentlich erhöhen. Kokosfett besteht zu 92 Prozent aus gesättigten Fettsäuren. Vertreten sind insbesondere Laurin-, Capryl- und Mystrinsäure und auch das gesunde Vitamin E ist in großen Mengen enthalten. Natives Kokosfett kann Herzinfarkten vorbeugen und das Gefäßsystem unterstützen.


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