Kopfsalat

Kopfsalat gehört zu einem guten Essen einfach dazu. Kaum wird er mit einem passenden Dressing kombiniert, wird ein wahrer Gaumenschmaus daraus. Wenn bei der Zubereitung des Salats einige Aspekte beachtet werden, wird man viel Freude an dem Gemüse haben.

KopfsalatDer Kopf- oder Blattsalat ist eine beliebte Beilage zu vielen pikanten Gerichten. (Foto by: © lohner63 / fotolia.com)

Der Kopfsalat ist wohl eine die am meisten gegessene Salatsorte in unseren Breiten. Er wiegt gewöhnlich rund 150 g und besteht aus gewellten Blättern, die sich wie eine Rosette zu einem Salatkopf anordnen. Während die Salatblätter in der Mitter immer hellgrün bis gelb sind, kann die Farbe außen zwischen dunkelgrün und hellgrün variieren.

Herkunft

Kopfsalat geht auf den Zaunlattich zurück und wurde ursprünglich im Alten Ägypten angebaut. Erst im Mittelalter verbreitete sich der Kopfsalat auch in Europa. Für den Anbau bevorzugt der Salat ein gemäßigtes Klima, weshalb er vor allem in Mittel- und Westeuropa beheimatet ist. Um den österreichischen Markt abzudecken, wird Kopfsalat vor allem aus Spanien und Italien importiert, wobei natürlich auch die heimische Produktion eine wichtige Rolle spielt. Weltweit sind China, die USA, Spanien, Italien, Indien und Japan die wichtigsten Anbauländer für Kopfsalat.

Saison

Der Markt für Kopfsalat ist in Österreich das ganze Jahr über gut abgedeckt. Zwischen März und Dezember kann in Österreich der heimische Kopfsalat geerntet werden. Nur von November bis Mai wird der Markt durch EU-Importe gestützt. Ob Kopfsalat frisch ist, lässt sich leicht an den Salatblättern erkennen. Sie sollten nicht welk sein, sondern frisch und saftig aussehen. Außerdem sollte man einen Blick auf die Abschnittstelle werfen. Weist sie eine dunkle Verfärbung auf, ist der Salat nicht mehr ganz frisch.

Geschmack

Kopfsalat hat im Großen und Ganzen einen relativ neutralen und milden Geschmack, der teilweise auch leicht bittere Nuancen aufweisen kann.

Verwendung in der Küche

Blattsalat mit DressingMit Dressing oder Vinaigrette schmeckt Blattsalat herrlich und ist sehr gesund. (Foto by: © ankiro / fotolia.com)

Bevor man mit dem Putzen des Kopfsalats beginnen kann, sollten die äußeren Blätter entfernt werden, da sie in der Regel relativ bitter und vor allem fleckig sind. Die anderen Blätter werden jeweils am Ansatz vom Strunk abgebrochen und dann in kaltem Wasser gewaschen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass das Waschen schnell von Statten geht und der Salat nicht lange im Wasser „schwimmt“.

Das überschüssige Wasser entfernt man am einfachsten mithilfe einer Salatschleuder. Nun kann er noch zerpflückt werden, damit die Blätter eine angenehme Größe haben. Kopfsalat wird gewöhnlich mit einem Salatdressing serviert. So kann er zusammen mit Fleischscheiben, gebratenen Champignons oder Käse eine Hauptspeise darstellen, wird aber oft auch als Beilage gegessen. Eine etwas eigenwillige Möglichkeit, Kopfsalat zu verarbeiten, ist Salatsuppe.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Wie lange Kopfsalat noch aufbewahrt werden kann, hängt davon ab, wie lange er von der Ernte aus bereits unterwegs ist. Frisch geernteter Kopfsalat aus dem Garten kann im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu eine Woche und sogar länger aufbewahrt werden.

Wenn er bereits geputzt ist, sollte er in eine Dose gegeben werden, in der er zwar feucht bleiben kann, aber dennoch nicht im Wasser liegt. So hält er sich gut und gerne zwei bis drei Tage frisch. Salat verdirbt schneller, wenn er zusammen mit ethylenbildendem Gemüse wie Äpfeln oder Tomaten gelagert wird.

Nährwert/Wirkstoffe

Kopfsalat besteht etwa zu 95 Prozent aus Wasser und weist eine Energiedichte von gerade einmal 11 Kalorien auf. Besonders die äußeren Blätter weisen einen hohen Gehalt an Vitamin C, der jedoch bis zur Mitte immer weiter abnimmt. Kopfsalat, der in Gewächshäusern angebaut wird, kann sehr viel Nitrat anreichern, weshalb Kopfsalat aus dem Freilandanbau bevorzugt werden sollte. Kopfsalat beinhaltet Kalium, Kalzium und Vitamin A in enormer Menge.


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