Krabben

Wer einmal etwas Besonderes auf seinem Teller haben möchte, sollte sich einmal an die Herausforderung wagen, Krabben zu kredenzen. An und für sich ist es nicht schwierig, die kleinen Krustentiere zuzubereiten. Umso schwerer ist es allerdings, an frische Exemplare zu gelangen.

KrabbeWichtig ist bei Krabben, dass sie stets sofort verarbeitet werden. (Foto by: © praisaeng/ fotolia.com)

Der Begriff „Krabben“ wird häufig mit den Garnelen gleichgesetzt. Dies ist allerdings fachlich völlig inkorrekt, denn es handelt sich dabei um zwei biologisch voneinander getrennte Tierfamilien: die Kurz- und die Langschwanzkrebse.

Aussehen

Krabben gehören zu den Kurzschwanzkrebsen, was auch bereits ihr wichtiges Abgrenzungsmerkmal beschreibt. Krabben verfügen über einen verkleinerten Hinterleib, wobei der Schwanz unter dem Körper verschwindet. Dadurch hebt er sich von den Langschwanzkrebsen ab. Bei den verschiedenen Krabbenarten unterscheidet man Scheinkrabben und Echte Krabben.

Echte Krabben besitzen vier Beinpaare, mit denen sie sich fortbewegen können. Hinzu kommt außerdem die mittig platzierte Schere. Bei Scheinkrabben ist eines der vier Beinpaare verkümmert, sodass eigentlich nur drei Beinpaare für die Fortbewegung genutzt werden können. Eine Krabbe besitzt außerdem einen sehr harten Panzer, der beinahe die Form eines Herzens aufweist.

Herkunft

Krabben bevorzugen kaltes Meerwasser. Sie kommen daher vor allem im Süden und Norden des Pazifiks und Atlantiks vorbei. Aber auch andere Meere bieten Vorkommen der Krabben, dann allerdings nur in großer Meerestiefe. Die so genannten Echten Krabben, die vier Beinpaare besitzen, kommen vor allem in den Nordmeeren, im Mittelmeer und im Atlantik vor den Küsten Frankreichs und Spaniens gefischt.

Geschmack

Krabben weisen ein delikates Fleisch auf. Der Geschmack ähnelt dem von Garnelen.

Verwendung in der Küche

Wichtig ist bei Krabben, dass sie stets sofort verarbeitet werden. Wenn man frische Krabben gekauft hat, sollte man sie möglichst noch am selben Tag verarbeiten. Wenn sie feucht und recht kühl gelagert werden, können sie unter Umständen noch einen Tag halten, doch ist dies insgesamt eher unwahrscheinlich. Voraussetzung für die Lagerung ist ohnehin, dass die Tiere noch am Leben sind.

Unsere Rezept Empfehlungen:

Wenn es dann an das Garen der Krabben geht, bringt man zunächst Wasser in einem großen Topf zum Kochen. Sobald es sprudelnd kocht, werden die Krabben eine nach der anderen mit dem Kopf zuerst in das Wasser gegeben. Statt des Wassers kann auch eine kräftige Brühe verwendet werden. Wichtig ist nur, dass viel Salz hinzugegeben wird, damit das Fleisch seinen Geschmack konserviert. Wenn die Krabben gar sind, werden sie aus dem Wasser entnommen und das Fleisch kann herausgelöst werden.

Es befindet sich vor allem in größeren Mengen in den Scheren. Auch das Fleisch in den Beinen schmeckt gut. Allerdings ist nur sehr wenig davon vorhanden. Frische Krabben sind meist schwer erhältlich. Deshalb kann man alternativ auch auf tiefgefrorene Scheren und Beine zurückgreifen, die es im Supermarkt in der Tiefkühlabteilung zu kaufen gibt.


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