Kreuzschmerzen lindern

Kreuzschmerzen werden überwiegend durch zu große Anstrengung verursacht. Wie Sie entstandene Kreuzschmerzen lindern können, erfahren Sie hier.

Kreuzschmerzen lindernKreuzschmerzen werden von zu großer Anstrengung oder falscher Körper- oder Sitzhaltung hervorgerufen (Foto by: Depositphotos)

Muskeln und Gewebe trainieren

Schmerzen, die wegen einer Überanstrengung auftreten, sind oft Hinweis auf eine zu schwache Muskulatur oder ein zu schlaffes Gewebe. Besonders Menschen, die eine überwiegend sitzende Tätigkeit ausüben, sind davon betroffen – falls sie sich nicht zum Ausgleich sportlich betätigen. Eine gezielte Rückengymnastik trägt viel zum Aufbau einer tragfähigen Muskulatur und eines festen Gewebes bei; als sehr hilfreich hat sich hier regelmäßiges Schwimmen herausgestellt. Aber Vorsicht: Wer glaubt, durch viel und intensives Training rasch zu einem Erfolg zu gelangen, sieht sich manchmal mit dem konfrontiert, was er eigentlich vermeiden wollte: mit Kreuzschmerzen (oder auch Rückenschmerzen ganz allgemein). Hier hilft die Devise: Langsam angehen – langsam steigern!

Was tun im Akutfall?

Kreuzschmerzen sind, wie gesagt, ein Anzeichen von Ermüdung und/oder Erschöpfung. Im Akutfall gilt es also, die betroffenen Stellen zu entlasten. Das kann durch aktive Maßnahmen geschehen wie eine leichte und gezielte Rückengymnastik bzw. Massage; man hilft dem Körper aber auch durch passives Verhalten – zum Beispiel durch eine entlastende Ruhelage oder ein heißes Bad mit wohltuenden Badezusätzen. Ruhe und Entspannung sind somit erste Mittel, um die Kreuzschmerzen zu vertreiben; sie dürfen aber niemals die einzigen Mittel bleiben, sonst ist die nächste Attacke an Kreuzschmerzen programmiert!

Kreuzschmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Wenn Sie als Auslöser Ihrer Kreuzschmerzen eine (anstrengende) Arbeit vermuten, ist die Eigenbehandlung unproblematisch. Nur wenn die Schmerzen wiederholt auftreten oder nicht verschwinden, sollten Sie unbedingt einen Fachmann konsultieren, am besten zunächst einmal Ihren Hausarzt.


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