Kuchentest - Wann ist ein Kuchen fertig?

Vielleicht ist es auch Ihnen so ergangen, dass Sie sich an ein Rezept gehalten haben und der Kuchen trotzdem nicht durchgebacken war. Wer nach Rezeptbuch kocht und bäckt, kann die tatsächliche Gar- bzw. Backzeit neben dem Rezept notieren. Alle anderen müssen die richtigen Backzeiten per Gartest ermitteln.

BiskuitteigEin Biskuitteig ist wahrscheinlich fertig, wenn er goldbraun ist. (Foto by: © K.- P. Adler / fotolia.com)

Sicher: Der Test mit dem Holzstäbchen

Auch wenn die Kuchenoberfläche schön gebräunt wirkt, kann das Innere eines Kuchens erst halb gar sein. Bei Obstkuchen auf Rührteigbasis eignet sich der Stäbchentest mit einem dünnen Holzstäbchen, um den Fortgang des Durchgarens nachzuprüfen. Am Besten steckt man das runde Stäbchen zunächst senkrecht in die höchste Teig-Erhebung und versenkt es bis zur Hälfte. Kleben noch rohe Teigreste am Holz, ist man über das Innenleben des Kuchens informiert.

Sinnvollerweise testet man an mehreren Stellen des Kuchens, denn am Rand kann er durchaus schon gar sein, während das Kucheninnere noch Backofenhitze benötigt. Unter größeren Obststücken und in der Mitte gart der Kuchen etwas langsamer. Gar ist der Kuchen, wenn nach dem Herausziehen des Holzstäbchens keine Teigreste mehr am Holz zu sehen sind. Metallspieße sind für diesen Test nicht rau genug.

Für Biskuit-Teige: Der Drucktest

Ein goldgelb aussehender Biskuitteig, der sichtbar aufgegangen ist statt in der Backform zu kleben, ist wahrscheinlich fertig. Sicherheit gewinnt man aber durch einen vorsichtigen Drucktest. Legen Sie sachte die Fingerspitzen auf die Teigoberfläche. Der Biskuitboden sollte sich unter den Fingerspitzen watteähnlich anfühlen und auch unter sanftem Druck nicht nachgeben. Bleiben Dellen durch die Fingerspitzen sichtbar, weist diese Tatsache darauf hin, dass der Teig noch ein wenig Ofenhitze benötigt.

Für Fortgeschrittene: Der Gartest per Hand

Wer als Bäcker arbeitet, weiß durch den manuellen Test, wann ein Kuchenteig durchgegart ist. Bäcker machen sich die Tatsache zu Nutze, dass die durchgebackenen Teige sich anders anfühlen, wenn man sie leicht hin- und herschiebt, als jene, die noch Backzeit benötigen. Um den Handtest durchzuführen, sollten Sie den Kuchen kurzfristig aus der Backröhre nehmen.

Er darf bereits eine braune Kruste haben oder müsste dem Backbuch zu Folge eigentlich gar sein. Legen Sie die Hand leicht auf die Kuchenoberfläche und bewegen Sie diese mit wenig Druck leicht hin und her. Macht sie einen festen und dichten Eindruck, dürfte das Kucheninnere tatsächlich gar sein. Andernfalls müssen Sie noch etwas Backzeit nachgeben.

Die Farb- und Texturprobe

Bei Germteigen, Plundergebäck, Kuchenböden oder Gebäck aus Topfen-Öl-Teig kann man den fertigen Backvorgang an der Kruste bzw. dem gut gebräunten Rand erkennen. Heben Sie außerdem ein Kuchenstück vorsichtig mit dem Messer an. Wenn die Unterseite des Kuchenstücks goldgelb und trocken aussieht und sich gut vom Blech ablöst, erkennen Sie den abgeschlossenen Backvorgang. Ganz ähnlich können Sie Kekse auf ihre vollendete Garzeit testen. Nach einer Weile haben Sie ein Gefühl für den richtigen Bräunungsgrad und die Textur garen Gebäcks.


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