Kühlzonen im Keller: So klappt die Vorratshaltung

Der kühle Keller ist ein guter Vorratsraum, hier kann man Lebensmittel viel länger lagern. Welcher Ort im Keller für welches Produkt ideal ist, erfahren Sie hier.

Kühlzonen im KellerEin kühler und dunkler Keller eignet sich hervorragend als Vorratsraum. (Foto by: TTstudio / depositphotos.com)

Lebensmittel in den Vorratskeller

Manche Produkte gehören einfach nicht in den Kühlschrank. Sie sind im Vorratskeller richtig aufgehoben. Auch unsere Vorfahren nutzten Erdkeller, um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern. Heute braucht man natürlich kein Loch mehr in die Erde graben. Der Keller ist der richtige Ort für viele Lebensmittel und schützt gerade im Sommer vor deren Verderben. Genau wie der Kühlschrank hat auch der Keller mehrere Kühlzonen, die man effektiv nutzen kann. Warme Luft steigt nach oben, daher ist es am tiefsten Punkt des Kellers auch am kältesten. Hier kann man Getränke ebenso gut lagern wie Kartoffeln, Lauch und Karotten. Die Dunkelheit verzögert den Keimprozess. Im Sommer muss der Keller immer gut gelüftet werden, da Schimmelgefahr besteht.

Ein kühler, leicht feuchter und dunkler Keller ist ideal

Wer einen gemauerten Keller mit fest gestampftem Lehmboden besitzt, kann sich glücklich schätzen. Die dicken Mauern sorgen für ganzjährig ausgeglichene Temperaturen und der Lehmboden für die perfekte Luftfeuchtigkeit. Kartoffeln lagern am besten in Holzkisten, mit etwas Sand dazwischen. Endiviensalat und Chinakohl packt man in Packpapier ein. Neben dem Heizungskeller sollte man Lebensmittel grundsätzlich nicht aufbewahren, hier ist es einfach zu warm.

Die Haltbarkeit der einzelnen Produkte ist sehr unterschiedlich. Trockenprodukte und Konserven halten jahrelang. Wer die Vorräte gut sortiert, verliert nicht so schnell den Überblick und kann besser planen. Die älteren Lebensmittel gehören nach vorne, die frisch eingekauften nach hinten.


Bewertung: Ø 2,0 (3 Stimmen)

User Kommentare