Lästige Schweißfüße loswerden

Schweißfüße riechen unangenehm und neigen zur Fußpilzinfektion. Wie man sie behandelt, zeigt der nachfolgende Beitrag.

Lästige SchweißfüßeSchweißfüße riechen unangenehm und es besteht die Gefahr einer Fußpilzinfektion. (Foto by: Depositphotos)

Die Füße richtig atmen lassen

Schweißfüße entstehen vorwiegend in einer Fußbekleidung, in der die Haut nicht atmen kann. Hierzu zählen Schuhe und Strümpfe aus synthetischen Materialien. Wer vorbeugen möchte, gönnt den Füßen in der warmen Jahreszeit offene Sandalen oder geht barfuß. Letzteres hilft auch, die Fußmuskulatur zu trainieren. Im Winter sollten Schuhe aus Echtleder bevorzugt werden. Die Strümpfe bestehen aus Leinen, Seide und/oder Baumwolle. An einigen Büro-Arbeitsplätzen ist es möglich, die Schuhe vorübergehend auszuziehen. Diese Gelegenheit sollte man nutzen und währenddessen ein Fußtraining absolvieren. Wo dies unangebracht erscheint, sollten die Schuhe im Laufe des Tages gewechselt werden.

Die Schuhe regelmäßig desinfizieren

Wer die Schuhe regelmäßig mit einem Schuhspray aussprüht, überdeckt nicht nur unangenehme Gerüche. Er beseitigt außerdem Bakterien, die wiederum an der Zersetzung des Fußschweißes beteiligt sind und dadurch die Geruchsbelästigung weiter fördern. Schuhsprays sind im Handel erhältlich. Wer auf natürliche Mittel setzt, kann ein Gemisch aus Wasser und einigen Tropfen Lavendelöl herstellen.

Morgendliche Fußbäder gegen Schweißfüße anwenden

Fußbäder helfen dabei, den Schweißfilm von den Füßen zu beseitigen. Gibt man ihnen Salbei bei, wirken sie schweißregulierend und beseitigen obendrein Bakterien. Ähnlich wirken einige Tropfen Teebaumöl. Nach dem Fußbad müssen die Füße und insbesondere die Zehenzwischenräume gut abgetrocknet werden, bevor Strümpfe und Schuhe wieder angezogen werden. Vor der Neubildung des Schweißfußes kann ein Fußpuder schützen. Eincremen sollte man die Füße bei Bedarf erst am Abend vor dem Schlafengehen. Dann kann die Haut tagsüber besser atmen.


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