So gelingt das Eierfärben für Ostern

Ostersonntag und Ostermontag gehören bunt gefärbte Eier auf jeden schön gedeckten Frühstückstisch. Mit einigen kleinen Tricks zaubern Sie aus braunen oder weißen Eiern kleine Schmuckstücke.

Warum sind Eier das Symbol für Ostern?


So gelingt das Eierfärben für OsternIn der christlichen Kultur feiern wir mit Ostern die Wiederauferstehung Jesu Christi - also den Neuanfang und einen neuen Kreislauf der Natur, die eben wieder erwacht. Eier sind zwar an sich kein christliches Symbol. Solche Frühlingsfeste gab es aber auch schon in vorchristlichen Kulturen. Dort standen Eier als Keimzellen für neues Leben als ein besonderes Symbol für Fruchtbarkeit. Im Laufe der Jahrtausende haben sich die Einflüsse vermischt. Eier zu färben ist eine christliche Tradition, die bis nach Mitteleuropa bekannt ist. Die bunt bemalten, ausgeblasenen Ostereier werden dekorativ an den Osterstrauch gehängt oder in Osterkörbchen gelegt.


Chemie oder Natur - wie färbt man die Eier am besten?


Das hängt davon ab, wie knallig es werden soll. Eierschalen schützen nicht nur ungeborene Kücken, sondern halten auch ein kurzes Bad in künstlicher Farbe ab. Mit Hilfe von Chemie lässt sich jeder Farbton erzeugen - schrilles Pink, leuchtendes Orange, auffälliges Grün. Mit Naturfarben sind die Möglichkeiten deutlich begrenzter. Dafür lassen sich die Farbstoffe einfach im Supermarkt kaufen oder im eigenen Garten ernten. Kräftige Rottöne bekommen Sie mit Roter Beete oder Rotkohlblättern hin. Kalter Matetee, Spinat oder Petersilie ergeben satte Grüntöne. Kamillenblüten, Safran oder Brennnesselblätter färben die Eier gelb. Die Zutaten werden etwa 30 bis 60 Minuten lang in Wasser gekocht. Die bereits gekochten oder ausgeblasenen Eier kommen etwa eine halbe Stunde lang in den erkalteten Sud. Herausnehmen, trocknen lassen, fertig.


Wie lassen sich Muster zaubern?


Dazu gibt es eine Vielzahl verschiedener Techniken. Am einfachsten ist die Marmorierung: Dazu verteilen Sie etwas Eierfarbe auf einer dünnen Plastetüte und wälzen das Ei darin. Lassen Sie es trocknen und wiederholen Sie den Vorgang so oft, bis Ihnen die Farbe intensiv genug ist. Schöne Muster bekommen Sie auch mit der Zwiebeltechnik: Wickeln Sie dazu Zwiebelschalen um das Ei und binden Sie es dann fest in einen Nylonstrumpf. So kommt das Ei in den Farbsud. Die Zwiebelschalen sollten Sie erst nach dem Trocknen wieder abnehmen. Sie können außerdem vor dem Färben Muster mit Zitronensaft oder flüssigem Kerzenwachs aufmalen. An diesen Stellen nimmt das Ei im Sud keine Farbe auf. Weiße Stellen bleiben zurück. Das Kerzenwachs bekommen Sie anschließend ab, indem Sie es etwas erwärmen. Für Künstler ist die Kratztechnik: Dazu nehmen Sie am besten Eier aus Bodenhaltung, weil deren Schale besonders dick und kräftig ist. Lassen Sie das Ei ruhig eine ganze Stunde im Farbsud, damit es kräftig gefärbt wird. Mit einem spitzen Messer oder einem Federkiel können Sie nun Muster einkratzen.

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