Mai - Aussäen von Radieschen, Spinat und Mangold

Alles neu macht der Mai, sagt man. Auch im Garten ist der Mai ein echter Wonnemonat. Überall grünt es nun. Das bereits angepflanzte Gemüse wächst und gedeiht. Während man auf der einen Seite noch fleißig anbaut, kann man auf der anderen schon ernten!

Gemüsegarten im MaiIm Monat Mai werden köstliche Radischen bereits geerntet. (Foto by: © Maksim Shebeko / fotolia.com)

Im Mai ist es endlich soweit – die letzten Nachtfröste verabschieden sich nun und die warmen Sommernächte lassen die Pflanzen nur so sprießen. Im Mai kommen meist zwei besonders günstige Faktoren zusammen: genug Regen und Feuchtigkeit, um das Wachstum zu fördern und genügend Wärme und Sonneneinstrahlung, um die Pflanzen im Wachstum zu unterstützen.

Planungszeit

Im Mai und vor allem wenn die Eisheiligen vorbei sind, können auch frostempfindliche Pflanzen im Freiland gesät und gepflanzt werden. Deshalb kann nun die Planung für die Sommermonate durchgeführt und umgesetzt werden. Ebenfalls im frühen Sommer heißt es, die Herbst und Winteranbauten zu planen und vorzubereiten.

Manche Gemüsesorten brauchen mehrere Monate Entwicklungszeit, andere können noch im Spätsommer für die Ernte im Herbst angebaut werden. Im Mai ist deshalb auch die Zeit für die Anzucht von Pflanzgemüse. Kopfsalat, Kohlrabi und Blumenkohl können nun ebenso herangezogen werden wie Winterporree, Brokkoli, Butterkohl, Grünkohl und Wirsing.

Aktivitäten

Die Gartenaktivitäten im Mai sind im Wesentlichen geprägt vom Säen und Pflanzen. Viele Gemüsesorten können nun direkt im Freiland ausgesät werden. Dazu zählen Sommer-Radieschen und –Rettiche, Sommerspinat, Schnittsellerie, Zuckermais, Zichoriensalat und Mangold. Wenn man sowieso schon beim Säen ist, kann man gleich noch die Folgesaaten der Frühjahrsgemüsesorten durchführen. Zu denken wäre da beispielsweise an Schnittsalat, Möhren und Rote Beete.

Aber nicht nur das Säen auch das Pflanzen hat im Mai Hochsaison. Gepflanzt wird nun Kopfsalat, Kohlrabi, Blumenkohl, Rosenkohl, Gemüseporree und Rote Bete. Außerdem beginnt nun die Aussaat der wärmeliebenden Bohnensorten wie Buschbohnen.

Beim Gemüseanbau sollte aber nicht immer nur ebenerdig gedacht werden. Viele der genannten Gemüsesorten lassen sich auch an Rankhilfen kultivieren. So nehmen sie deutlich weniger Platz weg und sind zudem als Sichtschutz und „Raumteiler“ einsetzbar. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Früchte später nicht auf dem Boden liegen. Sie bleiben sauber und faulen nicht so schnell, weil sie nach Regen sofort wieder abtrocknen.

Ernten

BlattsalatAuch verschiedene Blattsalate sind im Mai genießbar. (Foto by: © Smileus / fotolia.com)

Im Mai kann das Ernten von Salat und Spinat im Garten fortgesetzt werden. Viele Sorten sind nun auch aus dem Freiland verfügbar. Dazu gehören auch Kohlrabi und natürlich Radieschen. Der Mai ist außerdem Hauptsaison für Spargel.

Pflegemaßnahmen

Im Frühsommer steht im Garten sehr viel Pflegeaufwand an. Anfang Mai brechen beispielsweise die Kartoffeltriebe durch. Der Boden sollte nun unbedingt locker und unkrautfrei gehalten werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass sie stets feucht gehalten werden und nicht austrocknen.

Diese ist letztendlich auf die meisten Gemüsearten im Garten übertragbar. Ebenfalls im Mai kann die erste zusätzliche Düngung auf den Beeten mit den sehr nährstoffbedürftigen Pflanzen sinnvoll sein. Da die Pflanzen jetzt ihre Hauptwachstumsphase erleben, ist eine optimale Nährstoffversorgung umso entscheidender.


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