Mohnöl

Mohnöl wird bei niedrigster Temperatur kaltgepresst. Ergebnis ist ein hochwertiges und wohlschmeckendes Öl, das nussige und sehr aromatische Geschmacksnuancen aufweist. Es ist der Renner in der kalten Küche sowie in Nudel- und Gemüsegerichten.

MohnölMohnöl kann verschiedene Geschmacksnuancen aufweisen. (Foto by: © thomasklee / fotolia.com)

Aus den Samen des Mohns wird Mohnöl gewonnen. Hauptsächlich wird hierfür Schlafmohn verwendet, aber auch andere Mohnsorten wie Weißmohn oder Schwarzmohn werden verwendet. Es dürfen nur die ausgereiften Samen für die Pressung verwendet werden, da aus den unreifen Samen Morphium hergestellt wird. Die reifen Samen weisen keinerlei Giftstoffe mehr auf.

Herkunft / Qualitätsmerkmale

Es werden aktuell nur geringe Mengen des Öls hergestellt, da es gerade erst so richtig wiederentdeckt wird. Der Großteil der Weltmarktproduktion von Mohnöl stammt aus China , Indien und der Türkei. Auch Österreich ist schon lange in der Mohnölproduktion tätig, insbesondere in Niederösterreich gibt es größere Mohnvorkommen. Mohnöl kann sowohl durch Kaltpressung als auch durch Raffination hergestellt werden. Überwiegend wird es allerdings kaltgepresst. Hierbei kommen Höchsttemperaturen von 40 Grad Celsius zum Einsatz.

Anwendung in der Küche

Mohnöl kann verschiedene Geschmacksnuancen aufweisen. Üblich ist ein nussiger Geschmack, aber fruchtigere oder sehr kräftige Aromen gibt es je nach Sorte. Aufgrund dieses intensiven Eigengeschmacks eignet sich Mohnöl hervorragend zum Verfeinern von Speisen. Für die Erhitzung ist es nicht geeignet, es findet vor allem in der kalten Küche Einsatz, beispielsweise in Salaten, Rohkostgerichten, Quarkspeisen oder Suppen.

Mohnöl passt außerdem mit einigen Gemüsesorten sehr gut zusammen, unter anderem Kartoffel , Karotten, Tomaten und Spargel. Das Öl kann im Optimalfall für neun bis zwölf Monate aufbewahrt werden. Hierfür muss es allerdings kühl, dunkel und fest verschlossen gelagert werden.

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Gesundheit

Mohnöl weist eine große Bedeutung für die Diätküche auf. Hierfür ist vor allem der hohe Anteil von 62 Prozent der mehrfach ungesättigten Linolsäure verantwortlich. Das Öl enthält die Vitamine A, B, C und E sowie viele Mineralstoffe. Mohnöl ist im Großen und Ganzen leicht verdaulich. Sie senken das Risiko, an koronaren Herzerkrankungen zu erkranken und halten den Blutdruck im Zaum. Sie wirken Entzündungen entgegen und senden das Risiko für Arteriosklerose-Erkrankungen.


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