Nachhaltiger Genuss

02.09.2013 von | 0 Kommentare

Es macht mir immer mehr Freude nachhaltig zu wirtschaften, zu kochen, zu genießen, die eigenen Bedürfnisse zu achten und die Bewusstheit für Verantwortung, Liebe und Achtung gegenüber der Natur und allen Lebewesen zu pflegen.

Nachhaltiger GenussWer nachhaltig wirtschaftet, tut sich selbst und der Umwelt etwas Gutes. (Foto by: © mangostock / fotolia.com)

Nachhaltig einkaufen - kochen - essen - genießen!

Für mich bedeutet nachhaltiger Genuss mehr als die Ausweitung von Bio-Nahrungsmittel auf meinem Speiseplan. Nachhaltig einkaufen, kochen, essen und genießen umfasst auch soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte, wie z. B.:

  • Infrastruktur
  • Lagerung
  • Verringerung der Abfallmengen von Verpackungsmaterial
  • Verbesserung und Erhaltung der Wasser- und Luftqualität

Ich denke eine kritische Beachtung all dieser Komponenten ist entscheidend für die Erreichung einer globalen nachhaltigen Ernährungssicherheit und der Freude am genussvollen Essen.

Einkaufen mit gutem Gewissen

Ich bin immer wieder erstaunt darüber aus welchen weit entfernten Orten und Ländern die angebotenen Nahrungsmittel kommen. Die Globalisierung im Allgemeinen macht es möglich, dass wir Erdbeeren im Winter und Orangen im Sommer, Feldsalat und Gemüse zu jeder beliebigen Jahreszeit im Warensortiment finden und das zu Dumpingpreisen.

Unsere heimischen Bauern können hier schon lange nicht mehr mithalten. Deshalb bemühe ich mich bereits beim Einkaufen regional und fair produzierte Nahrungsmittel zu wählen, damit zu kochen und auf den Tisch zu bringen.

Nachhaltiger Genuss auf dem Teller

Bevor ich mich für Bio- oder Standardnahrungsmittel entscheide, frage ich mich, was will ich auf meinem Teller vorfinden. Gemüse mit giftigen Pestiziden gespritzt, Pseudokäse mit widerlichen Bakterien versetzt, Getreide voll mit chemischen Düngemitteln oder Fleisch mit Hormonen und Antibiotika kontaminiert.

Automatisch greife ich dann zu Bioprodukten aus kontrollierten Anbau und Betrieben, wo nachhaltig produziert und Fleisch und Milchprodukte minimal behandelt werden. Zusätzlich habe ich durch das Selberkochen und Verarbeiten naturbelassener Nahrungsmittel mehr Kontrolle über das, was durch Essen in meinen Körper gelangt.

Es schmeckt einfach besser

Es ist erwiesen, dass zutatenreiche, stark aromatisierte, konservierte Lebensmittel den Geschmackssinn beeinträchtigen. Durch den Genuss industrieller Nahrung haben wir vergessen wie wunderbar frisches Obst und Gemüse schmeckt. Je mehr ich mich mit naturbelassenen Nahrungsmitteln befasse und damit koche, je mehr ich nachhaltige, lokale Zutaten verwende und die eigenen Vorlieben dabei berücksichtige, desto besser schmeckt mir und meiner Familie das Essen wieder. Durch das nachhaltige Kochen habe ich begonnen, mich mehr für die Nahrungsmittel, die ich verwende, zu interessieren, woher sie kommen, wofür sie sich eignen und wie sie sich auf das Wohlbefinden auswirken.


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