Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit

Es ist immens wichtig, ab und zu bewusst abzuschalten, sich Zeit zur Entspannung zu gönnen und sich an positiven Gedanken über die schönen Seiten des eigenen Lebens zu erlaben. Wie man "seines eigenen Glückes Schmied wird", zeigt der folgende Atrikel.

Nehmen Sie sich einen Augenblick ZeitOft reicht schon ein Spaziergang im Freien nach einem stressigen Arbeitstag. (Foto by: Depositphotos)

Hektischer Alltag

In den modernen Gesellschaften lebt der heutige Mensch wesentlich intensiver und hektischer als früher. Ungefähr seit der Jahrtausendwende hat sich unser Lebensstil sehr stark verändert, nicht zuletzt wegen der so praktischen Informationstechnik (IT), die unser Leben vermeintlich erleichtern sollte. Aber jede Medaille hat zwei Seiten, nehmen wir nur mal das Handy: Es setzt unsere ständige Erreichbarkeit als selbstverständlich voraus. Da bleibt weder Zeit noch Raum für einen eigenen Gedanken. Der Computer überschüttet uns jede Sekunde mit viel zu viel Informationen, durchaus auch lustige und auf den ersten Blick entspannende Bilder von Kätzchen & Co. arbeiten an der ständigen Überreizung unserer Sinne. Ganz zu schweigen vom Fernsehen mit seinen wiederholenden negativen und die Psyche belastenden Nachrichten.

Jeder Tag ohne positive Gedanken ist ein verlorener Tag

Es braucht schon etwas Selbstdisziplin, es sich anzugewöhnen, bereits den Weg, der uns vom Arbeitsplatz nach Hause führt, als eigene Freizeit zu bewerten, die man bereits genießen kann. Hier fängt die Entspannung an, im Stau fällt es zugegeben etwas schwer, aber auf dem Fahrrad oder zu Fuß kann man jederzeit an einem Spielplatz, an einem kleinen Weiher oder auf einer Brücke eine Minute innehalten, um die Gedanken endlich mal frei laufen zu lassen. Bei abgeschaltetem iPhone beobachten wir die Menschen und hören uns die komplexe Symphonie der Vögel endlich mal aufmerksam an und bemerken zugleich den unwiderstehlich harmonischen Sirenengesang der Blätter im Wind. Man glaubt, die alte Melodie darin zu hören: "So ein Tag, so wunderschön wie heute". Und wenn man an diesem schönen Ort auch noch die Möglichkeit hat, die Linsen auf unendlich einzuregeln, das ist nicht nur eine so wichtige Entspannung für unsere Augen, sondern diese Art zu träumen ist ein ganz wichtiger Anker zur Beruhigung unserer ständig attackierten Psyche. Diese sinnvolle Nutzung unseres Heimwegs darf ein tägliches Ritual sein.

Entspannungsübung

Zu Hause angekommen sollten 20 bis 30 Minuten der Ruhe stets die erste Entspannungsübung sein. Das kann in einem gut belüfteten, ggf. sogar etwas abgedunkelten Raum oder auch auf dem sonnigen Balkon geschehen, jeder "nach seiner Facon". Ruhig mit geschlossenen Augen, nur vor dem "geistigen Auge" noch mal die positiven Bilder des Tages Revue passieren lassen. Gerade auch die kleinen Dingen im Leben, ein Lächeln des Verkehrspolizisten vielleicht, können in uns Freude auslösen, aber dazu müssen wir erst einmal bereit sein, so etwas überhaupt (dankbar) wahrzunehmen. Dieses Bedürfnis nach kurzer Ruhe kann man ggf. mit seinem Partner und den Kindern verabreden.

Falls aber doch wieder negative Gedanken versuchen Oberhand zu gewinnen, dann sagen Sie einfach wie Scarlett O’Hara in dem berühmten Roman "Vom Winde verweht": "Ich werde darüber morgen nachdenken".


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