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Zimmerpflanzen richtig gießen |
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Fingerspitzengefühl ist gefragt Ganz wichtig ist es, nur nach Bedarf zu gießen, das heißt, dass man nicht nur zum Beispiel einmal in der Woche gießen sollte, weil die Pflanzen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Faktoren wie Temperatur, Standort, Jahreszeit und die unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Pflanzen sind da ausschlaggebend.
Vor dem Gießen immer zur Daumenprobe. Man drückt den Daumen am Topfrand ganz leicht in die Erde, ist es unter der Erdoberfläche noch feucht, kann das Gießen noch warten. Ist es trocken, wird gegossen. Genauso wie im Garten wird auch bei den Zimmerpflanzen besser einmal intensiv gegossen, danach lässt man die Pflanze abtrocken, aber nicht austrocknen! Das richtige Gießwasser Am besten ist weiches Wasser, also Regenwasser. Leitungswasser enthält immer Kalk, der den Pflanzen schadet. Eine Alternative ist es, abgestandenes Leitungswasser zu verwenden.
Tipp: schütten Sie das ungesalzene Kochwasser von Kartoffeln nicht weg, lassen Sie es auskühlen und verdünnen Sie es mit Leitungswasser. Das ist das perfekte Gießwasser, wenn kein Regenwasser zur Verfügung steht. Die Richtung muss stimmen Man kann von unten oder von oben gießen. Von unten gießt man in den Untersetzer oder Übertopf hinein und schaut dann nach etwa einer dreiviertel Stunde wie viel Wasser noch da ist. Ist das Wasser komplett weg, kann man unter Umständen noch ein wenig nachgießen, steht noch viel Wasser im Übertopf, wird es abgegossen.
Bei einigen Pflanzen darf nur von unten gegossen werden, zum Beispiel bei Zyklamen, die Knolle der Pflanze würde beim Gießen von oben zu faulen beginnen. Außerdem neigen die eng stehenden Blätter bei der Wassergabe von oben zu Pilzkrankheiten.
© ORF.at / wien.orf.at/magazin
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