Niedertemperatur Verfahren

Ob großer Braten oder kleine Medaillons – mit der Niedrigtemperaturmethode gegart gelingt das Fleisch saftig und butterzart.

Niedertemperatur VerfahrenBeim Niedrigtemperaturgaren wird das Gargut saftig und zart wenn man einige Punkte beachtet. (Foto by: Depositphotos)

Konstante 80 Grad

  • Die Methode eignet sich grundsätzlich nicht für Gasherde, es sei denn, sie verfügen über ein elektrisches Backrohr.
  • Voraussetzung für das Niedrigtemperaturverfahren ist die konstante Backofentemperatur von 80 °C. Besonders zuverlässig messen Backofenthermometer aus dem Fachhandel.
  • Das Fleisch wird nicht bei hohen Temperaturen durchgebraten. Deshalb sollte immer nur frisches Fleisch von hoher Qualität mit der Niedrigtemperaturmethode gegart werden.
  • Das Fleisch wird etwa 1 Stunde vor Beginn der Zubereitung aus dem Kühlschrank genommen. Es soll zum Anbraten Zimmertemperatur haben.
  • Der Backofen wird samt einer ofenfesten, möglichst flachen Form aus Keramik oder Porzellan auf 80 °C vorgeheizt. Metallbräter eignen sich nicht.
  • In der Zwischenzeit wird Butterschmalz oder Öl in einer Pfanne erhitzt, um das vorab gewürzte Fleischstück bei mittlerer Hitze anzubraten – bitte die Enden nicht vergessen, nur so bleibt der Saft im Fleisch. Wichtig ist es, die Bratzeiten einzuhalten, um dem Bratenstück die notwendige Grundtemperatur und eine schöne, schützende Kruste zu geben.
  • Anschließend wandert das Bratenstück in die Form im Backofen. Dort wird es bei 80 °C fertig gegart.
  • Wichtig: Der Braten wird nicht zugedeckt. Es wird auch keine Flüssigkeit angegossen.

Das A und O: die Garzeiten

  • Gegen Ende der angenommenen Garzeit wird die Kerntemperatur des Bratens kontrolliert.
  • Auf diese Weise zubereitete Braten müssen nicht ruhen und können sofort aufgeschnitten werden. Sie sind naturgemäß nur warm. Deswegen sollten Soßen und Beilagen besonders heiß dazu gereicht werden.

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