Obst richtig einfrieren

Wenn man frisches Obst nicht sofort verarbeiten kann, lässt es sich vorzüglich einfrieren. Die meisten Obstsorten behalten auch bei längerer Gefrierlagerung ihr Aroma. Nicht zum Einfrieren geeignet sind hingegen Wassermelonen, Bananen, Pflaumen, Kirschen und grüne Trauben. Um den Vitaminverlust bei eingefrorenem Ost zu minimieren, sollte man einige Tipps beachten.

Obst richtig einfrierenBeerenobst kann in Gefrierbeuteln oder in Plastikgeschirr eingefroren werden. (Foto by: © PhotoSG / fotolia.com)

Obst frisch einfrieren

Obst sollte möglichst noch im frischen Zustand eingefroren werden. Überreife Früchte eignen sich nicht zum Einfrieren und sollten aussortiert werden. Wichtig ist die portionsweise Verpackung des Obstes in Gefrierbeutel oder Dosen, die sich zuverlässig verschließen lassen. Vor dem Einfrieren empfiehlt es sich, zum vorbereiteten Obst etwas Zucker zuzugeben. Dies hält das Obst länger frisch und verzögert die Zersetzung der Vitamine. Gut gezuckertes Obst lässt sich um einige Monate länger gefriert lagern als ungezuckertes. Ungezuckertes Obst hält sich rund acht bis 10 Monate im Gefrierschrank. Gezuckertes Obst kann man dort rund 12 Monate aufbewahren. Pflaumen, exotische Früchte und Fruchtmixe lassen sich etwa fünf bis sechs Monate ohne Qualitätsverlust eingefroren lagern.

Das Obst zum Einfrieren vorbereiten

Es ist empfehlenswert, nicht ganze Früchte einzufrieren, sondern sie zuvor portionsweise zu zerteilen. Dies macht es zudem möglich, Druckstellen im Voraus zu entfernen. So erhält man eine gleichmäßige Qualität des eingefrorenen Obstes. Sperriges Obst wie Birnen, Pflaumen und Äpfel nimmt im Gefrierfach bzw. im Gefrierschrank viel Platz ein. Deshalb sollte man das Obst zuvor in Stücke schneiden oder zu Püree oder Mus verarbeiten. Dadurch geht außerdem das Auftauen schneller vonstatten, und das Obst kann sofort weiterverarbeitet werden.


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