Papaya

Mit ihrer Mischung aus melonenartigen Aromen mit denen von Himbeeren und Aprikosen erlebt man die Papaya immer wieder neu. Pur schmeckt sie am besten, aber sie eignet sich auch als Komponente zahlreicher Gerichte.

PapayaWenn eine Papaya vollreif ist, sollte sie im Kühlschrank aufbewahrt werden. (Foto by: © efired / fotolia.com)

Die Papaya trägt auch den Namen Baummelone, der sicherlich auf den melonenartigen Geschmack zurückzuführen ist. Die Form einer Papaya kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nach Sorte beispielsweise rund, birnen- oder eiförmig. Die Schale ist im vollreifen Zustand goldgelb, ansonsten eher grünlich bis gelbgrün. Das Fruchtfleisch kann gelb, orange oder leicht rötlich ausfallen. In der Mitte der Frucht befinden sich sehr viele Samen, die etwa so groß wie Pfefferkörner sind und die nicht genießbar sind.

Herkunft

Dia Papaya stammt aus Süd- und Mittelamerika. Sie wird heute zusätzlich auch in Indien, Australien, Costa Rica, Brasilien und Afrika angebaut. Sie bevorzugt ein tropisches Klima.

Saison

Papayas sind das ganze Jahr über bei uns erhältlich, da sich die verschiedenen Anbauländer zeitlich mit der Ernte überschneiden. Eine reife Papaya erkennt man am einfachsten mithilfe der Schale. Ist die Frucht reif, ist die Schale gelb bis goldgelb. Außerdem ist eine reife Papaya relativ weich. Wenn man eine unreife Papaya erwischt, ist das auch kein Problem, denn auch unreife Papaya können bereits für bestimmte Gerichte verwendet werden.

Geschmack

Der Geschmack von Papayas ähnelt dem süßen Aroma von Melonen. Oft mischen sich darunter auch Aromen der Himbeere oder Aprikose. Die Früchte sind sehr saftig. Die schwarzen Kerne im Inneren einer Papaya schmecken eher bitter und werden daher meist entfernt.

Papaya zum Smoothie verarbeitetVor allem ideal geeignet ist die Papaya als Dessert oder für Fruchtsäfte. (Foto by: © Dessie / fotolia.com)

Verwendung in der Küche

Eine Papaya wird zunächst halbiert, sodass die Samen entfernt werden können. Sie werden einfach mit einem Löffel herausgeschabt. Wenn man die Papaya frisch essen möchte, beträufelt man sie am besten mit etwas Zucker und Zitronensaft und löffelt das Fruchtfleisch direkt aus der Schale. Natürlich kann man die Papaya auch klein schneiden und sie so für Obstsalate, Eisbecher, Cocktails, sommerliche Salate und Vorspeisen sowie für Desserts verwenden.

Ein paar Rezept Empfehlungen:

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Wenn eine Papaya vollreif ist, sollte sie am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden, denn so hält sie sich bis zu einer Woche. Wird sie bei Zimmertemperatur aufbewahrt, hält sie etwa drei bis vier Tage. Wenn man eine unreife Papaya erwischt hat, kann man sie einige Tage bei Zimmertemperatur aufbewahren. Die Früchte können ein bisschen nachreifen.

Nährwert/Wirkstoffe

Eine Papaya besteht zu 87,9 Prozent aus Wasser und hat daher auch mit 12 Kalorien eine sehr niedrige Energiedichte. Besonders ist an der Papaya jedoch, dass sie Papain beinhaltet. Es handelt sich dabei um ein eiweißspaltendes Enzym, das die Verdauung anregt. Wenn man zu viele Papayas isst, kann dies sogar ein wenig abführend wirken. Eine Papaya enthält außerdem sehr viel Provitamin sowie die Vitamine B1, B2, B5 und Vitamin C. Eine Papaya enthält außerordentlich viel Kalium und Magnesium, aber auch Calcium, Phosphor und Natrium sind vertreten.


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