Parasol

Der Parasol gehört zu den beliebtesten Speisepilzen überhaupt, was sicherlich auf das ergiebige Fleisch und den angenehmen, nussigen Geschmack zurückzuführen ist. Wie kleine Sonnenschirme sprießen die Pilze aus dem Boden und werden bis zu 40 cm hoch.

ParasolDer Parasol wächst bevorzugt an Stellen, an denen Gras wächst. (Foto by: © sonne07 / fotolia.com)

Der Parasol wird auch als Riesenschirmpilz bezeichnet. Die Bezeichnung als „Parasol“ stammt aus der französischen Sprache, wo das Wort so viel wie „Sonnenschirm“ bedeutet. Die Form des Pilzes erinnert an einen Sonnenschirm, daher wohl auch die Bezeichnung.

Aussehen

Junge Parasolpilze sind rund und geschlossen, ihr Aussehen erinnert an einen Paukenschlegel. Sobald sie älter werden, öffnet sich der Schirm und wächst in die Breite. Bis zu 25 cm breit kann der Hut werden. Die anfänglich fein geschuppte Haut des Pilzes, entwickelt später stärkere Schuppen. Die braune bis graue Farbe wird immer heller. Lediglich der kleine Buckel an der Spitze des Hutes bleibt braun.

Der Schirm befindet sich auf einem Stiel, der bis zu 40 cm hoch und 2 cm werden kann. In der Mitte ist er relativ hart und zudem hohl, weshalb er sich zum Kochen nur bedingt eignet. Der Stiel wird 16–40 cm lang und 1–2 cm dick und ist knollig verdickt. Die Stielrinde weisst eine braune Natterung auf hellem Grund auf und der "Ring" ist dick, wattig, mit Laufrille und ist verschiebbar. Die Lammellen sind weiß bis cremefarbig und gleichmässig aneinander gereiht.

Herkunft & Saison

Der Parasol wächst bevorzugt an Stellen, an denen Gras wächst. Besonders häufig ist er an Wegrändern, am Waldrand oder auf hellen Lichtungen in Wäldern vorzufinden, aber auch in Wiesen und Weiden. Der Sommer und der Herbst stellen die Hauptsaison des Parasols dar. Er wächst überall in ganz Europa, aber auch auf allen anderen Kontinenten.

Geschmack

Der Parasol weist einen nussartigen Duft auf. Das weiche, angenehme Fleisch macht den Parasol zu einem beliebten Speisepilz. Auch der Geschmack des Fleisches erinnert an Nüsse.

Verwendung in der Küche

Junge Parasolpilze weisen ein besonderes Aroma auf, weshalb er dann besonders beliebt ist. Dennoch sollte man jüngere Pilze besser stehen lassen, da ihr Fleisch zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr ergiebig ist. Erst wenn sich der Schirm öffnet, ist der Parasol ein hervorragender Speisepilz mit einem angenehmen Aroma. Der Stiel sollte stets entfernt werden, da er aufgrund seiner Holzigkeit nicht schmeckt.

Der Hut des Parasol wird sehr gerne paniert und wie ein Schnitzel in Fett ausgebraten. Er eignet sich tatsächlich in erster Linie zum Braten. Er sollte nicht eingefroren werden und auch auf dem Grill macht sich der Speisepilz nicht gut. Wenn man den Parasol haltbar möchte, sollte man ihn trocknen. So kann man ihn auch hervorragend zum Würzen von Speisen verwenden.


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