Petersilie

Petersilie findet sich in so gut wie jedem Haushalt – es handelt sich um eines der vielseitigsten Gewürze überhaupt, das an sich zu jedem Kochstil passt. Am besten schmeckt Petersilie natürlich frisch, aber auch die gefrorene Variante schmeckt hervorragend in deftigen Gerichten.

PetersiliePetersilie passt hervorragend zu Fleischgerichten oder deftigen Suppen. (Foto by: © nata777_7 / fotolia.com)

Petersilie dürfte hierzulande wohl so ziemlich jeder kennen – ob als Garnitur oder als Gewürz, ob die krause oder die glatte Variante. Die Verwendungsmöglichkeiten für Petersilie sind sehr vielfältig, da sie beinahe zu jedem Gericht passt. Die Petersilie ist eine zweijährige Pflanze, sodass sie nach dem zweiten Erntejahr wieder neu angesät werden muss. Bei der Ernte werden die Stängel einfach über dem Boden abgeschnitten oder abgebrochen und die Pflanze kann immer wieder neu austreiben.

Herkunft & Saison

Die Petersilie war ursprünglich vor allem im Mittelmeerraum heimisch. Auch heute noch ist sie hier zuhause, wird aber abgesehen von Asien beinahe überall auf der Welt kultiviert. Hierzulande ist er das ganze Jahr über aus heimischer Produktion erhältlich. Etwa von Juni bis November ist frische Freilandpetersilie erhältlich, den Rest des Jahres wird sie in Glashäusern kultiviert. Petersilie kann aber nicht nur frisch im Bund gekauft werden, sondern auch tiefgefroren oder gerebelt und getrocknet.

Geschmack

Die Petersilie weist eine milde Würze auf und vereint süßliche, scharfe und sellerieähnliche Geschmäcker auf sich. Glatte Petersilie weist ein stärkeres Aroma auf als die gekrauste Variante.

Verwendung in der Küche

Petersilie harmonisiert mit den verschiedensten Geschmäckern und ist deshalb auch mit den meisten deftigen Gerichten kombinierbar. Dazu gehören Suppen und Saucen ebenso wie Fleischgerichte, Fisch und Kartoffeln. Petersilie kann zwar grundsätzlich mitgekocht werden, wobei allerdings die Vitamine verloren gehen. Deshalb sollte sie besser erst ziemlich zum Schluss untergemischt werden sollten.

Je länger sie gekocht werden, desto mehr geht von dem feinen Aroma verloren. Getrocknete Petersilie sollte man für ein paar Minuten in kaltem Wasser einweichen, damit sie ihr Aroma wieder entfaltet. Möchte man Petersilie lagerfähig machen, bietet es sich an, sie einzufrieren. Dazu wird sie lediglich klein geschnitten oder gerebelt und kann anschließend in Gefrierbeuteln oder -dosen eingefroren werden. Petersilie wird zum Einfrieren nicht blanchiert, da sonst Vitamine und Aroma verloren gehen würden.

Wirkung

Petersilie weist einen hohen Vitamingehalt auf, besonders die Vitamine C, E und Provitamin a sind in nennenswerten Mengen vorhanden. Auch Eisen und Calcium sind enthalten. Petersilie regt den Appetit an und fördert die Verdauung. Außerdem wird ihr eine blutreinigende Wirkung nachgesagt. Petersilie wurde früher für Abtreibungen verwendet. Aufgrund dieser abtreibenden Wirkung sollten schwangere Frauen den übermäßigen Verzehr von Petersilie vermeiden. Sie kann aber natürlich trotzdem ganz normal zum Würzen verwendet werden.


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